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Dietmar Thate - 26. Januar 2011
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Für Fans der virtuellen Welt haben meine Marketing-Kollegen einen weiteren Leckerbissen entwickelt: Auf der Astra Sports Tourer Microsite können Nutzer in „Erweiterter Realität“ (Augmented Reality) die Highlights des Kompaktkombis erleben – in 3-D natürlich. Ich habe mit Benjamin Gimbert, bei Opel für digitale Kommunikation und Kundenpflege zuständig, über das Making-of gesprochen.
Wie kommt man auf so eine Idee?
Wir versuchen bei Opel immer neue Wege zu gehen und auf dem aktuellen Stand zu sein. Das gilt auch und besonders im Bereich Kommunikation. Ein ähnlicher Entwurf für den Astra Fünftürer stieß auf sehr positive Resonanz bei unseren Kunden und Fans. So war es für uns nur logisch, das Konzept auch beim Sports Tourer aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Ich denke, das ist uns gelungen.
Was habe ich als Nutzer davon?
Dank dieser Anwendung können die Nutzer das Auto von allen Seiten in 3-D betrachten und bekommen so ein gutes Gefühl für Form und Design. Wer dann das Interieur im Detail erkundet, lernt spielerisch die flexiblen Innenraumkonzepte kennen. Im Rahmen einer virtuellen Fahrsimulation lässt sich vom Sofa aus zum Beispiel das Ladevolumen des Astra Sports Tourer testen. Dieser Teil macht mir persönlich am meisten Spaß.
Wer steht hinter diesen Projekten?
Angesichts der sehr sensiblen 3-D-Daten brauchen wir den Segen vieler Leute. Da sind die verantwortlichen Designer und Entwickler genauso gefragt wie die Produkt- und Marketingmanager. Darüber hinaus muss so eine Anwendung in das Gesamtkommunikationskonzept passen. Deshalb arbeiten wir eng mit Teams wie etwa PR zusammen.
Wer hat wie lange damit zu tun?
Von der Planung bis zur Implementierung haben wir rund drei Monate an der AR zum Sports Tourer gearbeitet. Elf Personen waren intensiv mit diesem Projekt beschäftigt. Dazu gehören die Mitarbeiter einer Agentur aus Frankreich, die sich auf die technische Umsetzung von Augmented Reality-Anwendungen spezialisiert hat. Das kreative Konzept stammt von unserer Agentur MRM Worldwide und ich war bei Opel für das Projektmanagement zuständig.
Wie geht es weiter?
Wir haben jetzt für den neuen Corsa eine Augmented Reality-Applikation im Kasten. Da lässt sich das Auto quasi per Handstreich mit verschiedenen Farben und Stickern dekorieren. Momentan arbeiten wir an einer AR-Anwendung für den Opel Ampera, die unter anderem auf dem Genfer Auto-Salon zum Einsatz kommen wird.













































