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	<title>Opel Entwickler-Tagebuch / Opel Developers&#039; Blog &#187; Motorsteuerung</title>
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	<description>Das Opel Entwickler-Tagebuch</description>
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		<title>Qualit&#228;t &#252;ber alles</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 16:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Thomas Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[1.7 CDTI]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
		<category><![CDATA[Motorsteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätssicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohl und Wehe einer Neuentwicklung h&#228;ngen ganz wesentlich davon ab, ob wir eine absolut einwandfreie, serienreife Qualit&#228;t gew&#228;hrleisten k&#246;nnen. Deshalb spulen wir vor dem Produktionsstart ein ausgewachsenes Untersuchungsprogramm ab. Dazu geh&#246;ren neben den Pr&#252;fstandsdauerl&#228;ufen und Simulationen auch die so genannten „Captured Fleets&#8221;. Die Anzahl der Vorproduktionsfahrzeuge liegt je nach Projekt im zwei- bis dreistelligen Bereich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a title="Testfahrt durch Schweden" href="http://www.flickr.com/photos/astrablog/5904649657/"><img class="alignright" src="http://farm7.static.flickr.com/6014/5904649657_71c73a7853_m.jpg" alt="Testfahrt durch Schweden" width="240" height="159" /></a> Wohl und Wehe einer Neuentwicklung h&#228;ngen ganz wesentlich davon ab, ob wir eine absolut einwandfreie, serienreife Qualit&#228;t gew&#228;hrleisten k&#246;nnen. Deshalb spulen wir vor dem Produktionsstart ein ausgewachsenes Untersuchungsprogramm ab. Dazu geh&#246;ren neben den <a title="Blog-Beitrag" href="http://www.astra-blog.com/2009/08/19/sezierte-dauerlaeufer/">Pr&#252;fstandsdauerl&#228;ufen</a> und <a title="Blog-Beitrag" href="http://www.astra-blog.com/2009/09/27/vollgas-auf-dem-schreibtisch/">Simulationen</a> auch die so genannten „Captured Fleets&#8221;. Die Anzahl der <a title="Blog-Beitrag" href="http://www.astra-blog.com/2009/06/25/iv-und-ppv-prototyp-ist-nicht-gleich-prototyp/">Vorproduktionsfahrzeuge</a> liegt je nach Projekt im zwei- bis dreistelligen Bereich. Damit decken Opel-Mitarbeiter, die ihr Auto zeitweise gegen einen Testwagen eintauschen, innerhalb kurzer Zeit unterschiedlichste Anforderungsprofile ab und sammeln dabei m&#246;glichst viele Kilometer. W&#228;hrend dieser intensiven Praxistestphase schauen die relevanten Entwicklungsbereiche in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden ganz genau hin, wie „ihre“ Komponenten auf die Belastungen reagieren.</p>
<p>Ein weiterer Mosaikstein der Qualit&#228;tssicherung ist die produktspezifische Aus- und Weiterbildung unserer Kollegen in den Werken. Vor einiger Zeit wirkten wir an einer solchen Schulung mit. Dabei ging es um den Produktionsanlauf der 1.7 CDTI-Generation des Astra-Modelljahrgangs &#8217;12 in Ellesmere Port, Gleiwitz und R&#252;sselsheim. Infolge dessen sind die Kollegen dort in der Lage, die verschiedenen Anlernfunktionen der elektronischen Motorsteuerung (EMS) und die EMS-Qualit&#228;tschecks in ihre engen Taktfenster einzubinden.</p>
<p><a title="Testfahrt durch Frankreich" href="http://www.flickr.com/photos/astrablog/5905211374/"><img class="alignnone" src="http://farm7.static.flickr.com/6052/5905211374_836a9ff73f_m.jpg" alt="Testfahrt durch Frankreich" width="240" height="180" /></a> <a title="Testfahrt durch Frankreich" href="http://www.flickr.com/photos/astrablog/5904651339/"><img class="alignnone" src="http://farm7.static.flickr.com/6051/5904651339_77d72b033e_m.jpg" alt="Testfahrt durch Frankreich" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>R&#252;ckmeldung aus dem Feld</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 07:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Thomas Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlercode]]></category>
		<category><![CDATA[Motorsteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>

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		<description><![CDATA[Informationsvermittlung und -verarbeitung ist in unserem Gesch&#228;ft (fast) alles. Davon kann ich als Dieselmotoren-Projektleiter ein Lied singen. Da kommt &#252;bers Jahr schon so einiges an Mails und Meetings zusammen. Immer wieder dienstags trifft sich mein Entwicklungsteam. Regelm&#228;&#223;ig dabei: Ulf Sch&#246;pfer, seines Zeichens Future Product Quality Manager. Der Kollege von der Qualit&#228;tsorganisation interessiert sich f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a title="Opel-Projektleiter Dr. Thomas Wagner mit Qualit&#228;tsingenieur Ulf Sch&#246;pfer und Freigabeingenieurin Anna Szymanski" href="http://www.flickr.com/photos/astrablog/5856417716/"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2768/5856417716_c63cda47ec_m.jpg" alt="Dr. Thomas Wagner mit Qualit&#228;tsingenieur Ulf Sch&#246;pfer und Freigabeingenieurin Anna Szymanski" width="240" height="180" /></a> Informationsvermittlung und -verarbeitung ist in unserem Gesch&#228;ft (fast) alles. Davon kann ich als Dieselmotoren-Projektleiter ein Lied singen. Da kommt &#252;bers Jahr schon so einiges an Mails und Meetings zusammen. Immer wieder dienstags trifft sich mein Entwicklungsteam. Regelm&#228;&#223;ig dabei: Ulf Sch&#246;pfer, seines Zeichens Future Product Quality Manager. Der Kollege von der Qualit&#228;tsorganisation interessiert sich f&#252;r die Ergebnisse unserer<a title="Blog-Beitrag Gesp&#252;r" href="http://www.astra-blog.com/2010/07/14/gespuer-fuer-abstellschuetteln/"> H&#246;hen-Versuchsfahrten</a> genauso wie f&#252;r die Simulationsg&#252;te einer neuen <a title="Blog-Beitrag Vollgas" href="http://www.astra-blog.com/2009/09/27/vollgas-auf-dem-schreibtisch/">HiL-Software-Variante</a>. Gemeinsam besprechen wir die Dauerlaufdaten vom <a title="Blog-Beitrag " href="http://www.astra-blog.com/2009/08/19/sezierte-dauerlaeufer/">Pr&#252;fstand</a> oder wie k&#252;rzlich die Optimierungsma&#223;nahmen zur Schallisolation beim 1.7 CDTI.</p>
<p>Umgekehrt profitieren wir von der R&#252;ckmeldung aus dem Feld. Ulf Sch&#246;pfer l&#228;sst uns beispielsweise wissen, welche Fehlercodes wo in Europa unter welchen Fahrbedingungen aus den Motorsteuerger&#228;ten ausgelesen wurden. Standardm&#228;&#223;ig abgelegte Zusatzinformationen zu Geschwindigkeit, Drehzahl, Last, Au&#223;entemperatur, Luftdruck usw. sind f&#252;r uns Gold wert. Auch aus ersetzten Teilen, die wir mit den Lieferanten untersuchen, k&#246;nnen wir bez&#252;glich aktueller Projekte wertvolle Schl&#252;sse ziehen.<br />
<br />
<a title="Simulationsergebnis Monte-Carlo Analyse" href="http://www.flickr.com/photos/astrablog/5856417322/"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3280/5856417322_0973f1018f_m.jpg" alt="Simulationsergebnis Monte-Carlo Analyse" width="240" height="178" /></a> Die Qualit&#228;tsorganisation versorgt uns dar&#252;ber hinaus mit Risikoabsch&#228;tzungen im Hinblick auf neue Technologien. Daraufhin entwickeln wir gemeinsam Strategien (Komponenten- und Softwareanpassung), um potenzielle Fehlerquellen zu beseitigen. Eines der Sch&#246;pfer-„Werkzeuge“, ein <a title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stochastik">stochastisches</a> Verfahren namens <a title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monte-Carlo-Simulation">Monte-Carlo-Simulation</a> hat mein Lieblingsbild erschaffen. Die „Ferne Galaxie“ veranschaulicht den Einfluss der Toleranzen von Sensoren und Aktuatoren auf die Abgaszusammensetzung.</p>
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		<title>Vollgas auf dem Schreibtisch</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 13:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Thomas Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[ <b>Astra</b>]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[1.7 CDTI]]></category>
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		<category><![CDATA[Hardware in the Loop]]></category>
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		<category><![CDATA[Validierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Beitrag Sezierte Dauerl&#228;ufer habe ich die Validierung „echter“ Motoren auf „echten“ Stra&#223;en vorgestellt. Parallel dazu setzen wir verst&#228;rkt auf Simulation. Beispiel HiL, ausgeschrieben „Hardware in the Loop“. Hier gaukeln die Computer (links im Schrank) dem „echten“ Motorsteuerger&#228;t mit Hilfe elektrischer Signale einen bestimmten Motor in einem bestimmten Auto auf einer bestimmten Strecke in Fahrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a title="Hardware-in-the-Loop-Tests f&#252;r den neuen Opel Astra von astrablog bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/astrablog/3957990637/"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3434/3957990637_0ec36f581d_m.jpg" alt="Hardware-in-the-Loop-Tests f&#252;r den neuen Opel Astra" width="240" height="152" /></a>Im Beitrag <a class="underdot" title="Beitrag Sezierte Dauerl&#228;ufer" href="http://www.astra-blog.com/2009/08/19/sezierte-dauerlaeufer/">Sezierte Dauerl&#228;ufer</a> habe ich die Validierung „echter“ Motoren auf „echten“ Stra&#223;en vorgestellt. Parallel dazu setzen wir verst&#228;rkt auf Simulation. Beispiel HiL, ausgeschrieben <a class="underdot" title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hardware_in_the_Loop">„Hardware in the Loop“</a>. Hier gaukeln die Computer (links im Schrank) dem „echten“ Motorsteuerger&#228;t mit Hilfe elektrischer Signale einen bestimmten Motor in einem bestimmten Auto auf einer bestimmten Strecke in Fahrt vor. Dazu spielen wir via <a class="underdot" title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matlab">MATLAB</a> und CANoe (rechts im Bild) eine praxisnahe Netzwerkstruktur um das Steuerger&#228;t herum ein.</p>
<p>Ein Riesenvorteil von HiL ist, dass der Testkandidat auf verschiedene Motor- und Fahrzeugzust&#228;nde (auch Grenzbereiche) hin schnell und reproduzierbar &#252;berpr&#252;ft werden kann. So validieren wir sehr fr&#252;h neue Entwicklungen wie Diagnosefunktionen oder das Zusammenspiel von Motorsteuerger&#228;t und ABS/ESP, ohne jedes Mal ein „echtes“ Auto best&#252;cken und auf die Teststrecke schicken zu m&#252;ssen.</p>
<p>Das Motorsteuerger&#228;t ist schon eine sehr komplexe Komponente, an die hohe Anforderungen gestellt werden. Dies sind:</p>
<ul>
<li> Die sehr hohe Anzahl elektrischer Ein-und Ausg&#228;nge f&#252;r Stromversorgung, Sensoren und Aktuatoren – beim 1.7 CDTI &#252;ber 150.</li>
<li> Die einwandfreie Funktion bei Wind, Wetter und Vibrationen. So reicht zum Beispiel das Spektrum der tolerablen Umgebungstemperaturen von unter -35 °C bis &#252;ber 100 °C.</li>
<li> Die Zuverl&#228;ssigkeit in der Kombination mit anderen Steuerger&#228;ten (CAN = <a class="underdot" title="Wikipedia-Artikel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Controller_Area_Network">Controller Area Network</a>). Tempor&#228;re extreme Signalst&#228;rkenschwankungen wie im WLAN oder im Mobiltelefonnetzwerk sind keine Option.</li>
</ul>
<p>Im Bild von links Karsten Brosseit, Thorsten Michel und ich bei letzten Checks.</p>
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