|
|
Markus Hofmann - 15. Juli 2009
|
Wenn der nächste Autokauf ins Haus steht, informiert man sich zunächst über die Modelle verschiedener Hersteller. Und kaum steht der Favorit fest, folgt die Qual der Motorenwahl – welches Triebwerk soll es sein, wie steht es um Leistung, Drehmoment und Verbrauch. Nicht zu vergessen Details wie Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung und Elastizität in den Gängen.
Auf die Werte, die der Hersteller angibt, muss Verlass sein – sie müssen der Realität entsprechen und jeder Überprüfung standhalten. Dafür sorgen die Kollegen von der Fahrleistungsgruppe im Testzentrum Dudenhofen. Ihr Revier ist in diesen Tagen die Rundbahn, die beste Voraussetzungen für genaues Arbeiten bietet.
Auf der äußeren Bahn können querkraftsfrei Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h gefahren werden. Sinn und Zweck dieser Übung ist es, unsere Zielwerte zu überprüfen – schließlich wollen wir wissen, ob die Fahrzeuge die berechnete Leistung auch in der Realität erreichen. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle: Die Werte sind primär von der Leistung und dem Drehmoment des Motors bestimmt, von den Verlusten zum Rad, der Übersetzung und natürlich letztendlich vom Fahrwiderstand (Luftwiderstand, Masse, Rollwiderstand, …).






