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Dietmar Thate - 14. April 2011
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Ende August startet die reguläre Astra-Produktion in Rüsselsheim. Zeit für das Team um Launch-Manager Andreas Fleischmann, die auf den kommenden Kandidaten hin abgestimmten Prozesse in der Lackiererei zu verifizieren und gegebenenfalls zu optimieren. Ein Astra aus Ellesmere Port dient als Testfahrzeug.
„Bei jedem neuen Modell achten wir besonders auf die Lage und Ausführung der Abdicht- und der Sichtnähte“, erklärt mir Andreas Fleischmann. Schließlich sei die Lackiererei mit für die Dichtheit eines Fahrzeugs verantwortlich. Ein Hauptaugenmerk gilt auch den Bördelnahtversiegelungen. „Die nimmt der Kunde unmittelbar wahr, zum Beispiel an den Türen“, so Fleischmann.
Zu den gefürchtetsten Erscheinungen zählt die so genannte Orangenhaut – für Lackierer übrigens genauso wie für Lackiererinnen. Dieses Phänomen lässt sich mit einer korrekten Applikation des Grund- und Decklacks vermeiden. Schichtstärke und Auftragungsart müssen exakt den Vorgaben des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums entsprechen. In weiser Voraussicht hat das erfahrene Team Qualitätsstopps in den Prozess integriert. Hier wird der Status quo mit den Anforderungen verglichen. Nur im OK-Fall erfolgt die Freigabe für den nächsten Abschnitt.
Dann werde ich Zeuge des großen Moments: Die Prüfkarosse wandert durch den mit insgesamt 32 Lackierrobotern ausgestatteten Decklackbereich. Andreas Fleischmann ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Sowohl die Handlackierer als auch unsere Roboter, die an die Astra-Kontur angepasst wurden, haben hervorragende Arbeit geleistet.“ Der Astra kann also kommen…











