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Der neue Astra GTC ist nicht nur optisch ein scharfer Typ – auch im Versicherungsvergleich überzeugt er mit seinen Werten. So hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Vollkasko neu (VKN)-Klasse 18 ermittelt. Unser Kompaktcoupé zählt damit zu den Besten in seinem Segment. Für die Kunden heißt das: Gegenüber den Wettbewerbern sind Prämien-Einsparungen bis zu 533 Euro drin (bei 100 % Beitrag).

Scheinwerfer Astra GTC Trotz der Verwandtschaft zum Fünftürer hat uns der GTC mächtig auf Trab gehalten. Schließlich gleicht nicht ein Karosserieteil dem des Referenzmodells. Deshalb musste die kürzere Haube ebenso alle Testläufe bis hin zum Fußgängerschutz durchlaufen wie die anders geformten Scheinwerfer oder der schmalere Grill. Ein GTC-Clou ist die einwandfreie Anprallkompatibilität mit dem Gros anderer Fahrzeuge: Obwohl der Kompaktsportler 15 Millimeter tiefer auf der Straße liegt als die Limousine, taucht er nicht durch. So können auch hier die intelligent platzierten Bauteile und Strukturen ihre Schutzwirkung bei „Standard“-Remplern voll entfalten. Die empfindlicheren und teureren Komponenten bleiben unbehelligt.

Lohn der Arbeit: Der Astra GTC wurde auf Anhieb sowohl bei der 10°-RCAR-Prüfung als auch beim RCAR-Override-Crashtest unseren hohen internen Anforderungen gerecht.

Hinterachse Astra GTC Klingt simpel, die Formel: Man nehme die HiPerStrut-Vorderachse aus dem Insignia OPC, passe diese an die Opel Kompaktwagen-Architektur an, addiere die Harder-Hinterachse hinzu, packe das Ganze in die Abstimmungs-Klammer aus Computer-Simulationen, Praxiserprobungen und Nürburgring-Testfahrten – fertig ist das Jubel-Trubel-Heiterkeit-Fahrwerk des Astra GTC.

Nun, im Prinzip einverstanden. Allerdings ist der Weg zum Ziel nicht ganz so einfach. Zwei tolle Achsen ergeben eben nicht zwangsläufig eine tolle Einheit. Es braucht schon eine Menge Erfahrung und Know-how, Eingebung und Gefühl im Entwicklungsteam, um die Rechnung aufgehen zu lassen.

Feder und Dämpfer Hinterachse Astra GTC Es würde den Blog-Rahmen sprengen, hier sämtliche Schritte zu nennen, die wir zu Gunsten der mess- und spürbar vorbildlichen Balance des Astra GTC unternommen haben. Mit am wichtigsten und kniffligsten war die Auslegung des hinteren Torsionsprofils. Per Variation der Blechstärken und der geometrischen Ausprägung erhöhten wir die Stabilisatorwirkung der Hinterachse, was vor allem der Agilität und auch der Traktion zu Gute kommt. Mit einem modifizierten Einschweißwinkel des U-Profils von nun 90 Grad trimmen wir die Rollsteuerung in Richtung Fahrstabilität.

Die im vorigen Beitrag beschriebene, hohe Leistungsfähigkeit der Vorderachse stellt auch an die „Hinterhand“ besondere Anforderungen. Einen signifikanten Effekt brachte die gegenüber dem Fünftürer veränderte elastokinematische Lagerung des Wattgestänges durch eine rund 50 Prozent steifere äußere Buchse.

Astra GTC auf dem Nürburgring Das ist eben ein Vorteil dieser Konstruktion, die mein Mentor Michael Harder vorangetrieben hat: Weil durch das Wattgestänge die seitliche Nachgiebigkeit der Achse gegenüber der Karosserie auf ein Minimum reduziert wird, haben wir hier eine gewisse Konstante. Auf dieser soliden Basis sind mit vertretbarem Aufwand, sprich, mit gezielten Detailveränderungen, mehr Abstimmungsvarianten darstellbar als bei konventionellen Layouts. Deshalb können wir beim GTC die Hinterachse in dem Maße passiv mitlenken lassen, wie wir das für richtig halten – ohne Kompromisse bei der Fahrstabilität.

Ich bin sicher, dass die Astra GTC-Kunden unser Setup zu schätzen wissen – nicht nur wegen des hohen Fahrspaß- und Fahrsicherheits-Potenzials. So hat etwa die vorn um 40 und hinten um 30 Millimeter breitere Spur (Referenz: Fünftürer) durchaus auch optische Reize…

Wie entsteht eigentlich ein Auto wie der neue Astra GTC? Sitzen die Designer im Elfenbeinturm und arbeiten entrückt vor sich hin? Weit gefehlt. Design ist Teamarbeit – Werkstattatmosphäre im Studio. Immer mit dabei: eine „Best of David Bowie“-CD.

Wie ich darauf komme? Nun, in unserem GTC-Magazin, das wir zur Pressevorstellung auf Mallorca produzierten, gewähren Malcolm Ward, Uwe Müller, Andrew Dyson, Darren Luke und Marc van der Haegen einen Blick hinter die Kulissen. Beim Fototermin setzten sie sich und ihr Baby gekonnt in Szene. Viel Spaß bei unserem Making-of.

Wir legen jetzt eine kreative Pause ein. Bis zum 2. Januar ruht der Blog, die Kommentarfunktion ist geschlossen. Wir danken unseren Lesern ebenso wie den Bloggern für den regen Informations- und Gedankenaustausch in diesem Jahr und wünschen erholsame Feiertage.

Vorderradaufhängung des Astra GTC Wenn ich wie bei unserer Nordschleifen-Tour längs des Grenzbereichs unterwegs bin, spüre ich immer wieder, wie der Astra GTC auf der Straße „klebt“. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Vorderradaufhängung mit dem Hochleistungs-Federbein – High Performance Strut, kurz HiPerStrut – aus dem Insignia OPC. Wesentlicher Vorteil: Bei Lenkbewegungen dreht sich nicht das gesamte Federbein, sondern nur der Radträger. Dies wird durch einen „aufgelösten“ Achsschenkel erreicht, der aus zwei Teilen besteht: Der Yoke (Neudeutsch für „Gabel“), welcher das Federbein mit dem Querlenker verbindet und dem Radträger, der mit zwei Kugelgelenken drehbar gelagert ist. Die Verbindungslinie der beiden Kugelgelenke bildet die Lenkachse, deren Neigung und Lage ganz wesentlich die Kinematik einer Vorderachsaufhängung definieren.

Diese Konstruktion ermöglicht es unseren Konstrukteuren unter anderem, Nachlauf und Spreizung für eine optimale Fahrdynamik auszulegen. Diese Parameter sind normalerweise schon durch die Bauraumverhältnisse kaum variabel. Der größere Nachlaufwinkel und die verringerte Spreizung erlauben es den Rädern, sich beim Einlenken weiter nach innen zu neigen. Der Sturz nimmt zu, der GTC stemmt sich besser gegen die Straße ab. So kann der Astra GTC besonders in Kurven gegenüber der Konkurrenz punkten.

Martin Westenberger am Astra GTC Außerdem rückt dank des Hochleistungsfederbeins die Lenkachse näher an die Radmitte, wodurch sich der Störkrafthebelarm um ca. 45 Prozent verkürzt. Die Antriebskräfte greifen also am kürzeren Hebelarm an, sodass der Fahrer nicht mehr mit Antriebszerren im Lenkrad zu kämpfen hat. Aus sportlicher Sicht ein netter Nebeneffekt: Auch der Fahrkomfort verbessert sich, da weniger Lenkraddrehstöße auf den Fahrer einwirken.

Natürlich ließ sich die HiPerStrut nicht so einfach in den Astra GTC „verpflanzen“. Einige Modifikationen haben wir für den GTC vorgenommen. Im Vergleich zum Insignia OPC wurde die Spreizung nochmals reduziert und die Lenkungsgeometrie angepasst, wobei wir das Konzept und einzelne Komponenten übernommen haben.

Ein weiterer Vorzug der HiPerStrut-Konstruktion: Sie lässt den Reifen beim Einfedern und Lenken mehr Platz. Diese günstige Radhüllkurve erlaubt nun Räder mit bis zu 20 Zoll Durchmesser. Ideal für den sportlichen GTC.

Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca Bei der GTC-Medienpräsentation, die Uli Pfeffer ja bereits skizziert hat, ist auch der Bereich Design gefordert. Eine durchweg angenehme Pflicht, wie ich nach meinem Einsatz auf Mallorca sagen kann.

Als ich spätabends im „La Residencia“ zu Deià ankam, fiel mein Blick sofort auf die geheimnisvoll illuminierten Objekte der Begierde: Der Astra GTC mit Panoramascheibe und das Demonstrationsmodell eines GTC OPC bildeten quasi das Empfangskomitee – ein Traum. Am folgenden Morgen bestätigte sich mein erster Eindruck: In diesen prachtvollen Rahmen passt der GTC wie eine hochwertige Skulptur.

Beat Finkbeiner, Chef-Designer Advanced Design (links), und Stefan Zech, Manager Produktkommunikation Das sahen auch die Gäste so, mit denen ich Kontakt hatte. So lauteten jedenfalls die Kommentare an den Relaisstationen der Testrouten und dann beim gemeinsamen Dinner nach der Pressekonferenz. Wir Entwickler wünschen uns solche Rückmeldungen. Für mich persönlich sind sie enorm wichtig. Ich kenne keinen Entwickler, der es sich leisten könnte, losgelöst von seiner Umgebung in Ruhm zu baden.

Es interessiert mich ungemein, wie unser Auto auf die Menschen wirkt – auch im Vergleich mit anderen Produkten. Deshalb sind Fachjournalisten eine besonders wertvolle Quelle. Und bei einer Fahrveranstaltung erfahre ich, anders als bei rein statischen Präsentationen, ob die visuelle Wahrnehmung unseres Autos mit den Eindrücken in puncto Dynamik und Funktion korrespondiert.

Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca Den Reaktionen der Journalisten entnehme ich, dass wir mit dem GTC ins Schwarze getroffen haben. Das freut mich aufrichtig. Unter diesen Vorzeichen macht es natürlich noch mehr Spaß, stundenlang über Design zu reden. Ja, bei den vielen Gesprächen und Diskussionen plus Vorträgen und diversen Interviews kam schon einiges zusammen.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei all meinen Gesprächspartnern für ihr konstruktives Feedback bedanken. Kompliment auch an das Opel PR-Team für die Top-Organisation und die höchst angenehme Atmosphäre – Kennzeichen einer exzellenten Veranstaltung.

Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca

Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca Wie sportlich man im Astra GTC unterwegs sein kann, haben wir für den Blog ja schon ausgiebig getestet.  Nun können auch Journalisten unserem Kompakt-Coupé auf den Zahn fühlen. Dem hierzulande doch sehr herbstlichen Wetter Rechnung tragend, lud das PR-Team ins sommerlich warme Deià auf Mallorca… um dort erst einmal mit tagelang anhaltenden Regenfällen konfrontiert zu werden – kleine Ironie des Schicksals. ;-) Rund 770 Medienvertreter aus aller Herren Länder, 34 Fahrzeuge, 19 Tage – das sind die Eckdaten des GTC Media Launch. Die ersten Gruppen kamen aus Portugal, Irland, Griechenland, Frankreich, Deutschland, Österreich, Tschechien und Russland.

Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca Wie sieht das Programm dieser Veranstaltung aus? Dazu Informationen aus erster Hand. Und zwar von Projektleiter Ulrich Pfeffer, der vergangene Woche als Ansprechpartner vor Ort war: Am Aeroport de Son Sant Joan wählen die Journalisten ihren Astra GTC und fahren zum Hotel „La Residencia“ in Deià. Drei Routen stehen dafür zur Wahl, so dass jeder in der gewünschten Intensität die Insel und das Auto genießen kann. Höhepunkte der längeren westlichen Tour sind unter anderem Andratx und Valldemossa. Wer die Muße und auch etwas Mut hat, der fährt zum Cap Formentor, dem nördlichsten Punkt Mallorcas. Auf der Fahrt durch die Serra de Tramuntana wird deutlich, wie gelungen die GTC-Fahrwerkabstimmung ist.

Ulrich Pfeffer, Projektleiter Astra GTC (links), und Stefan Zech, Manager Produktkommunikation Uli Pfeffers Fazit: Das Feedback, das wir in dieser ersten Woche erhielten, war durchweg positiv. Alle Journalisten zeigten sich sehr angetan, vor allem vom Design und von der Fahrdynamik des Astra GTC. Auf Anerkennung stieß auch die Tatsache, dass Fahrer und Mitreisende trotz der Coupé-Silhouette keinerlei Abstriche in Sachen Raumgefühl und Komfort machen müssen. Rückmeldungen, die uns sehr ermutigen. Sieht so aus, als könnte unser neuer Straßenfeger die Herzen im Sturm erobern.

Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca

Die Frage von Timo hat eine ebenso unangenehme wie lehrreiche Erinnerung wachgerufen, die ich den Blog-Lesern nicht vorenthalten möchte.

Startvorbereitungen – Martin Westenberger und Monteur Horst Schwinn im Test Center am Nürburgring Wie im Beitrag beschrieben, bewegen wir unsere Prototypen im Grenzbereich und manchmal ganz bewusst auch jenseits des Limits. Dabei provozieren wir bei deaktiviertem ESP mit gezielten Manövern ein Übersteuern. Dann schauen wir, wie das Auto auf natürliche Gegenmaßnahmen des Fahrers reagiert. Ein schlagartiges Abreißen der Seitenführung verbunden mit heftigem Eindrehen beispielsweise wäre inakzeptabel. Ein Rennfahrer würde solche Manöver tunlichst vermeiden, da es dem zeitoptimalen Umrunden der Strecke nicht dienlich ist.

Für uns allerdings gehört es zum Tagesgeschäft, ein ausbrechendes Heck wieder einzufangen. Ich muss aber gestehen, dass mir das einmal nicht gelungen ist. Vergangenes Jahr hatte ich einen Abflug in die Streckenbegrenzung der Doppelrechts am Hatzenbach: Ein später Nachmittag im Herbst, die Temperaturen waren niedrig. So niedrig, dass man schon fast Winterreifen fahren konnte. Es war aber durchaus noch vertretbar, mit Sommer-Pneus auszurücken – man hätte nur ans Aufwärmen denken müssen. Stattdessen habe ich unter Zeitdruck die letztmögliche Runde vor der Streckenschließung in Angriff genommen, nicht auf die Außentemperaturanzeige geschaut, mit „gewohnter“ Geschwindigkeit eingelenkt – und Rumms – so etwas verzeiht die „Grüne Hölle“ nicht. Meinem Kollegen auf dem Beifahrersitz und mir ist nichts passiert, der Prototyp war nur leicht beschädigt. Geärgert hat es mich natürlich, aber von Lebensgefahr keine Spur. An der Stelle möchte ich meinen Kollegen im Test Center danken. Ohne die Leistung von Monteuren wie Horst Schwinn, der schon seit 30 Jahren am Nürburgring für Opel arbeitet, müsste ich häufiger um meine Gesundheit fürchten.

Zur Frage von didi: Michael Harder hat das in seinem Beitrag schon beschrieben. Die Industriepool-Zeitfenster sind für uns maßgeblich. Aus dem Touristenverkehr halten wir uns komplett raus – viel zu gefährlich.

Testfahrer Martin Westenberger auf dem Nürburgring

Astra GTC Es muss ja nicht immer der Nürburgring sein – dachten sich kürzlich die Kollegen aus der PR-Abteilung und luden die Fahrdynamik-Experten unter den europäischen Motorjournalisten zu unserem Testzentrum Millbrook ein. Schließlich gibt es auf der Insel teilweise eigenwillige Fahrbahnoberflächen und Kurvenradien, die man anderswo kaum so intensiv „genießen“ kann. Das ideale Terrain, um dem Astra GTC auf den Zahn zu fühlen.


Michael Harder mit Astra GTC-Fahrwerk
Bei der Gelegenheit vermittelte ich den Damen und Herren die Vorteile der Kombination aus HiPerStrut-Vorderradaufhängung und Verbundlenkerachse mit Wattgestänge. Am Ende waren sich die Gäste einig: Der Astra GTC ist eine echte Sportskanone – mit voller Alltagstauglichkeit, wohlgemerkt. Die ausgleichende Wirkung unseres FlexRide-Fahrwerks wird auch und gerade auf typisch englischem Geläuf spürbar.


Astra GTC P.S.: Hiermit gebe ich den Blogger-Staffelstab an meinen Kollegen Martin Westenberger weiter. So gewinne ich etwas Zeit, um mich künftig noch mehr um andere Projekte kümmern zu können. Natürlich werde ich den Blog weiter verfolgen – allein schon wegen der interessanten Kommentare und anregenden Fragen. Martin wird sich demnächst hier vorstellen und zwar standesgemäß von der Nordschleife aus. Denn: Es muss zwar nicht immer der Nürburgring sein, aber ohne Brünnchen, Karussell & Co. geht bei uns nix ;-) .

Dietmar Thate und Markus I. Den Lockruf des Astra GTC erhörten Auto-Blogger und Opel-Fans, darunter die Gewinner unserer Los-Aktion. Nach didi berichtet hier auch Markus I. von der Vorbesichtigung des neuen Opel-Kompaktsportlers:

Eine klassische Tragödie, Erörterungen im Deutschunterricht oder auch die meisten Festprogramme haben nicht viel, aber zumindest eines gemeinsam: Der Höhepunkt kommt traditionell zum Schluss. Oder auf der Hälfte der Handlung, um im Folgenden seine Wirkung zu entfalten.

Astra GTC Vorbesichtigung Nun will Opel ganz offenbar nicht nur auf der Produktseite erfolgreich Konventionen durchbrechen – auch den Programmverlauf des Astra GTC-Workshops kann man im Rückblick getrost als unkonventionell beschreiben. Nach gemeinsamem Kennenlernen in der Lobby des Adam-Opel-Hauses ging es nämlich gleich in Richtung Design Center, wo der Pförtner und der Assistent von Mark Adams sehr deutlich zu verstehen gaben, dass hier andere Sicherheitsvorkehrungen gelten als im nächstbesten Supermarkt. Nun waren wir – wenn überhaupt – eingeladene Spione, weshalb wir recht bald durch unscheinbare Metalltüren hindurch auf einen gut gelaunten Mark Adams und zwei verhüllte Wagen stießen.

Astra GTC Der Schleier wurde umgehend gehoben, und ruck zuck entlud sich der Spannungshöhepunkt im kollektiven Klicken der Fotoapparate. Ich frage mich ernsthaft, wer da noch Adams einführenden Worten lauschte. So entstand aber Raum für persönliche Rückfragen an den Designchef. Ich erfuhr beispielsweise, dass die im Vergleich zum Designmodell starke Sicke an der Unterkante der Rückleuchten mit der aerodynamischen Abrisskante der Serienleuchten zusammenhängt, die weit nach hinten außen reicht: damit das Heck deshalb nicht zu platt erscheint, hat man mit diesem „Verschwinden“ des Stoßfängers unter den Leuchten einen plastischeren Eindruck zu wahren versucht.

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Der Astra GTC lockte, Auto-Blogger und Opel-Fans kamen. Mit ihnen auch unsere beiden Los-Gewinner „didi“ und „Markus I.“, die wir vergangenen Freitag zur Vorbesichtigung nach Rüsselsheim geladen hatten. Hier die Eindrücke von didi:

Opel Blog-Leser Markus I und didi Als ich mich dem Adam-Opel-Haus nähere, steigt die Spannung. Wohl auch wegen der drei Ampera, die davor gerade geladen werden…;o) Aber um den innovativen „Elektro-Hobel“ soll es hier und heute ja nicht gehen. Natürlich sind mir gefleckte Opel-Fahrzeuge oder sonstige Erlkönige hier im Heimat-Revier nicht fremd. Trotzdem ist es immer wieder aufregend, solche Geheimnisträger zu erleben. Diesmal darf das Objekt der Begierde ja in Ruhe begutachtet werden, von lästiger Tarnung befreit.

Astra GTC Vorbesichtigung Zwei Kompaktsportler präsentieren sich im „Opel Forum“ unter freiem Himmel, einer von beiden fahrbereit und seriennah. Gleich zu Beginn ein Höhepunkt der Veranstaltung: Opel-Designchef Mark Adams erklärt uns „sein“ Baby. Dabei legt er großen Wert auf den „Nine-Eleven-Effect“, denn der satt-breite Heckschwung des gleichnamigen Porsche-Modells lässt sich auch beim GTC nachvollziehen. Das ist schon ein „potenter“ Bolide: mit breiten 20-Zöllern, dickem Auspuff, noch a bisserl tiefer…

Astra GTC Vorbesichtigung Der Blick unter die Haube bzw. auf den Drehzahlmesser verrät: Es ist „nur“ ein Diesel. Aber da wird sich noch manch einer wundern, was ihm mit gut 165 PS um die Ohren fährt und anschließend nur noch von hinten sichtbar ist. Im Cockpit steckt viel Fünftürer, es sind aber neue Features dazugekommen wie zum Beispiel Start/Stop-Automatik oder Spur-Assistent.
Zum Greifen nah liegt der Zündschlüssel in der Mittelkonsole… Ich bleibe aber standhaft, denn erstens ist der Aktionsradius im Innenhof begrenzt und zweitens will ich meinen fleißig knipsenden Mitstreitern nicht ihr Spielzeug wegnehmen. ;o).