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Für Fans der virtuellen Welt haben meine Marketing-Kollegen einen weiteren Leckerbissen entwickelt: Auf der Astra Sports Tourer Microsite können Nutzer in „Erweiterter Realität“ (Augmented Reality) die Highlights des Kompaktkombis erleben – in 3-D natürlich. Ich habe mit Benjamin Gimbert, bei Opel für digitale Kommunikation und Kundenpflege zuständig, über das Making-of gesprochen.

Wie kommt man auf so eine Idee?

Wir versuchen bei Opel immer neue Wege zu gehen und auf dem aktuellen Stand zu sein. Das gilt auch und besonders im Bereich Kommunikation. Ein ähnlicher Entwurf für den Astra Fünftürer stieß auf sehr positive Resonanz bei unseren Kunden und Fans. So war es für uns nur logisch, das Konzept auch beim Sports Tourer aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Ich denke, das ist uns gelungen.

Was habe ich als Nutzer davon?

Dank dieser Anwendung können die Nutzer das Auto von allen Seiten in 3-D betrachten und bekommen so ein gutes Gefühl für Form und Design. Wer dann das Interieur im Detail erkundet, lernt spielerisch die flexiblen Innenraumkonzepte kennen. Im Rahmen einer virtuellen Fahrsimulation lässt sich vom Sofa aus zum Beispiel das Ladevolumen des Astra Sports Tourer testen. Dieser Teil macht mir persönlich am meisten Spaß.

Wer steht hinter diesen Projekten?

Angesichts der sehr sensiblen 3-D-Daten brauchen wir den Segen vieler Leute. Da sind die verantwortlichen Designer und Entwickler genauso gefragt wie die Produkt- und Marketingmanager. Darüber hinaus muss so eine Anwendung in das Gesamtkommunikationskonzept passen. Deshalb arbeiten wir eng mit Teams wie etwa PR zusammen.

Wer hat wie lange damit zu tun?

Von der Planung bis zur Implementierung haben wir rund drei Monate an der AR zum Sports Tourer gearbeitet. Elf Personen waren intensiv mit diesem Projekt beschäftigt. Dazu gehören die Mitarbeiter einer Agentur aus Frankreich, die sich auf die technische Umsetzung von Augmented Reality-Anwendungen spezialisiert hat. Das kreative Konzept stammt von unserer Agentur MRM Worldwide und ich war bei Opel für das Projektmanagement zuständig.

Wie geht es weiter?

Wir haben jetzt für den neuen Corsa eine Augmented Reality-Applikation im Kasten. Da lässt sich das Auto quasi per Handstreich mit verschiedenen Farben und Stickern dekorieren. Momentan arbeiten wir an einer AR-Anwendung für den Opel Ampera, die unter anderem auf dem Genfer Auto-Salon zum Einsatz kommen wird.

Das Thema Design bewegt die Menschen – auch hier wird das immer wieder deutlich. Viele Kommentare zielen in diese Richtung. Für den nachstehenden Film, der aus dem Opel Marketing-Fundus stammt, machen wir deshalb gerne die Blog-Bühne frei. Die eine oder andere Frage wäre damit wohl geklärt. Soviel ist sicher: Charaktere formen Autos mit Charakter.

Weihnachtszeit ist ja immer auch die Zeit besinnlicher Rückblicke. Wir nutzen diese Gelegenheit, die Entstehungsgeschichte des Kombis bis hin zum modernen Astra Sports Tourer zu beleuchten. Während wir im Blog gerne mit präzisen technischen Illustrationen und gestochen scharfen Fotos arbeiten, gönnen wir uns heute mal eine ganz andere Darstellungsform. Viel Spaß dabei und vor allem

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.

Wir möchten heute auch gerne danken: Unseren Bloggern für den engagierten Einsatz neben ihrem Tagesgeschäft und allen Blog-Lesern für das große Interesse und die vielen abwechslungsreichen Kommentare. Dabei kam in letzter Zeit auch die Frage auf, wie die Zukunft der Blogs aussehen könnte. Eines ist sicher: Wir haben auch 2011 noch viel Spannendes zu berichten. Über Weihnachten und Neujahr legen wir eine kreative Pause ein und schließen die Kommentarfunktion. Ab 5. Januar geht es weiter mit dem Blick hinter die Kulissen.

Ein kleines Team um Abteilungsleiter Frank Schindel bereitet im Rüsselsheimer „Opel-Turm“ den Produktionsstart des neuen Astra minutiös vor. Erst wenn alle Abläufe und Werkzeuge definiert sind, kann die Produktion auf die volle Kapazität hochgefahren werden. Schon kurz danach ist es Zeit für das Pilotteam, den nächsten Modellanlauf vorzubereiten, denn bei Modelljahresänderungen oder gar einem Facelift können schnell bis zu 1.000 neue Teile dazukommen, die in den Produktionsablauf eingegliedert werden müssen.

Bei meinem Besuch an der Pilotlinie fehlte noch der „Hochzeitsbock“:  Dieses Werkzeug für die Zusammenführung von Antriebsstrang und Karosserie wurde gerade so umgearbeitet, dass sowohl beim Insignia als auch beim Astra die „Ehe“ vollzogen werden kann.

Abteilungsleiter Frank Schindel erklärt die Abläufe der Pilotproduktion. Gerhard Horn, Gavriil Pathiakis, Thomas Naab und Bernd Frangel zeigen, wie ihre Arbeit in der Praxis aussieht.

Bisher wird der neue Astra in Ellesmere Port, Großbritannien, sowie in Gliwice, Polen, gefertigt. Ab Mitte nächsten Jahres soll die Astra-Produktion in Rüsselsheim starten. Deshalb wird hier schon jetzt auf Probe gebaut. Allerdings kommen die Astra dieser so genannten Pilotlinie nicht auf die Straße, sondern werden gleich wieder in ihre über 10.000 Teile zerlegt. Was genau treibt das Team dort? Der Frage wollten wir auf den Grund gehen und haben uns in den „Opel-Turm“ begeben – ein historischer Produktionsbereich, der bereits in den 30er Jahren errichtet wurde.

Abteilungsleiter Frank Schindel erklärt, worin die große Kunst der Fahrzeugproduktion besteht. Anschließend zeigt Pilotmeister Michael Kirsch, wie alles anfängt: virtuell.

Wie sieht die Arbeit an der Pilotlinie in der Praxis aus und was sind die nächsten Schritte? Mehr dazu in einem weiteren Beitrag.

Was da aussieht wie eine automobile Roadrunner-Interpretation heißt bei uns „dynamische Fremdverschmutzung“ und gehört zum „Dust Intrusion Test“ beziehungsweise zur „Stauberprobung“. Die Szene stammt von unserem südspanischen Versuchsgelände. Auf der rund zwei Kilometer langen Ovalpiste dort muss sich jedes neue Modell in fast allen Motorvarianten bewähren.

Wozu das Ganze? Nun, bei diesen Verfolgungsfahrten geht es uns vor allem darum, die Staubimmunität etwa der Motoransaugung und der Tankentlüftung zu checken. Auch der Karosseriedichtigkeit gilt im Vorfeld des Static Air Leakage Tests unsere gesteigerte Aufmerksamkeit. Wo kommt in solchen Extremsituationen wie viel an? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, erfasst, wiegt und analysiert das Experten-Team um Reiner Weidemann und Karsten Gerdes Schmutzpartikeleinträge an allen möglichen Stellen, beispielsweise im Luftfilterreinluftbereich oder im Gehäuse des Aktivkohlefilters oder auf dem Rücksitz und im Kofferraum. Sollte sich eine „Staubfalle“ herauskristallisieren, sorgen exakt positionierte und dimensionierte Dichtungen oder maßgeschneiderte Ableitkanäle für Abhilfe.

Zum Video: In der Staubfahne des vorauspreschenden Insignia Sports Tourer hält sich in diesem Fall ein Astra 2.0 CDTI. Mindestabstandsgebot verkehrt: Um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen, sollten bei Geschwindigkeiten zwischen 85 und 95 km/h drei Fahrzeuglängen nicht überschritten werden.

Das Prüfzeitspektrum reicht von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden. Lustiges Testfahrer-Leben? Naja, an der Maxipackung Staub werden wohl eher Masochisten ihre Freude haben. Und in puncto Materialbelastung sage ich nur: Wenn das mal jemand meinem Privatwagen antut, klopfe ich ihm gehörig auf die Finger.

Astra Sports Tourer auf dem Flughafen Frankfurt Der Frankfurter Flughafen ist ein Paradies für Nachtschwärmer. Die Geschäfte haben bis 22 Uhr geöffnet, die Anzeigetafeln lassen Besucher, Wartende und Reisende von fernen Zielen träumen. Eine Extra-Vorstellung konnten Ausgeschlafene vergangene Woche erleben: In Terminal 1, Abflughalle B erschien um exakt 23.30 Uhr der neue Astra Sports Tourer auf der Bildfläche, um den bisherigen Hauptdarsteller Meriva abzulösen.

Bis in die frühen Morgenstunden wurde geschoben, gebohrt, geklebt, geschraubt, geputzt und verkabelt. Seitdem ist die Opel-Bühne frei für den karbongrauen 1.6 Turbo INNOVATION, den die freundlichen Promotoren täglich in allen Einzelheiten erklären.

Aufbau Astra Sports Tourer auf dem Flughafen Frankfurt Aufbau Astra Sports Tourer auf dem Flughafen Frankfurt Skizze zum Aufbau Astra Sports Tourer auf dem Flughafen Frankfurt

Der Schleier ist gelüftet. Heute gibt es erste offizielle Fotos zum Astra Sports Tourer. Die Weltpremiere steht in knapp drei Monaten auf dem Pariser Automobilsalon (2.-24. Oktober) an. In den Handel kommt er im November.

Unverschleiert sind heute auch die Sports Tourer mit zwölf Ingenieuren zur 100-Prozent-Testfahrt von Rüsselsheim nach Salzburg gestartet. Auf Twitter berichtet Thomas Lipp, leitender Programm-Ingenieur der Astra Sports Tourer-Entwicklung, live von der dreitägigen Tour. Zum Test-Team gehören auch unsere Blogger Michael Harder und Markus Hofmann – damit sind interessante Bilder und Infos von der Tour garantiert.