Archiv der Kategorie ‘Video‘

In wenigen Tagen – pünktlich zur Weltpremiere auf der IAA – wird ein neues „Web Special“ zur Markteinführung des neuen Astra online gehen. Neben Produktinformationen und Entertainment-Inhalten wird die Website eine ganz besondere Applikation bieten: den Opel Astra Visualizer.

Hier erklärt Designchef Mark Adams den Astra. Und nicht nur das. Der Benutzer kann selbst in die Präsentation einsteigen, seine Präferenzen hinsichtlich Farben, Rädern und Innenraum wählen – und damit quasi mit Mark Adams in Interaktion treten. Wirklich informativ – und natürlich auch unterhaltsam.

Opel Astra Visualizer Opel Astra Visualizer Opel Astra Visualizer

In unserem „Making Of“ kann man schon mal einen Blick in die Entstehung dieser interaktiven Anwendung werfen. Wir im Opel-Marketing sind gespannt, denn diese Form der digitalen Kommunikation ist neu und legt die Messlatte nach dem erfolgreichen Opel Insignia Visualizer wieder ein Stückchen höher. Viel Spaß!

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Markus Hofmann am Astra-IV mit 1.4 Turbo Ich bin den 1.4 Turbo dieser Tage in einem IV und in einem PPV als Sechsgang-Schalter und mit der Sechsstufen-Automatik gefahren. Auf der Rundbahn in Dudenhofen stand eine Volllast-Beurteilung an. Wir haben 0 bis 100 km/h, 40 bis 120 im vierten Gang, 80 bis 120 im fünften sowie Topspeed im fünften und im sechsten Gang gemessen.

Solange die Daten noch nicht homologiert sind, will ich hier vor allem einige subjektive Eindrücke schildern. Genauere Infos zum Triebwerk und seiner Entwicklung wollen demnächst die Kollegen aus der Motorenentwicklung hier im Blog beisteuern.

Das Wichtigste vorweg: Dieser Motor passt hervorragend zum neuen Astra. Wer Benziner mag, trifft damit meiner Meinung nach die beste Wahl. Der Saugrohreinspritzer ist ein mehr als vollwertiger Ersatz für den 1,8-Liter-Sauger. Bei identischer Leistung, 140 PS, liefert der Downsizing-Motor ein höheres Drehmoment, nämlich 200 Nm, und das in einem Bereich von etwa 1.900 bis 4.900 min-1. Außerdem sinken Realverbrauch und CO2 um fast 20 Prozent gegenüber der Referenz.

Auf einer Extra-Testfahrt mit viel Autobahnanteil war ich mit dem 1.4T Automatik unterwegs und musste dazu eine bei uns so genannte „Bewertung aus Kundensicht“ abgeben. Sie fiel sehr positiv aus: Angenehmer, weil leiser und vibrationsarmer Reisewagen; gelungene Motor/Getriebeabstimmung mit praxisgerechtem Schongang, spontanes Ansprechverhalten bei Leistungsanforderung; souveräner Durchzug in allen Lebenslagen; Fazit: Sparsamer Gleiter mit sportlichen Anlagen.

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Niemand wird es mir verdenken: Die Nürburgring-Nordschleife ist meine Lieblings-Prüfstrecke. Dagegen kommt nun mal kein Proving Ground oder sonst ein Rennkurs dieser Welt an. Die „Grüne Hölle“ trennt die Fahrwerk-Spreu vom Weizen – und macht Spaß. Nicht umsonst herrscht hier zu Industriepool-Zeiten regelmäßig Hochbetrieb.

Opel gehört übrigens zu den Gründungsmitgliedern dieses Industriepools, den es seit Mitte der 90er-Jahre gibt. Damit haben wir erreicht, dass die Nordschleife für die Automobilentwicklung weiter nutzbar bleibt. Wir drohten nämlich im stetig zunehmenden Publikumsverkehr unterzugehen. Viele Freizeitpiloten schauen leider kaum in den Rückspiegel, hauen einem die Tür vor der Nase zu, schlingern jenseits von Gut und Böse herum oder stellen das Auto für Fotos direkt hinter einer Kuppe ab. Alles schon erlebt… Deshalb ist es für uns gewissermaßen lebensnotwendig, dass wir es im reservierten Industriepool-Zeitfenster als Profis mit Profis zu tun haben. Da kennt und respektiert jeder die Regeln. So können wir uns auf das Auto und die zu prüfende Komponente konzentrieren.

Die Videoszene stammt von einem, sagen wir mal, autorisierten Spion. Es handelt sich um den recht anspruchsvollen Streckenteil „Brünnchen“: Leichte Kompression, kleine Welle auf der Ideallinie, schnelle Rechts bergab, wo Querstabilität gefragt ist. Auch hier, mit dem Abstimmungsfahrzeug Astra 2.0 CDTI Automatik, demonstriert unser Fahrwerk seine konzeptionellen Qualitäten.

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Man stelle sich folgende Situation vor: Die Ampel ist noch ein gutes Stück entfernt, im Radio läuft gerade der Sommerhit der Saison und dann noch diese neuen Bademoden-Plakate von C&M … Rumms … Mist … Zwar ist glücklicherweise niemand verletzt, aber wenn sich das hintere Auto quasi unter das vordere schiebt, wird es – besonders für den Auffahrenden – schnell teuer.

Wir bezeichnen dieses alltägliche Szenario als „override-underride“. Um die Folgen eines solch unsanften Rendezvous zu mildern, legen wir Fahrzeuge wie jetzt den neuen Astra so aus, dass das Stoßfängersystem hinter der Front- und Heckverkleidung den Aufprall souverän pariert. Das werden künftig auch die Versicherer über den 10°-RCAR-Test hinaus zum Kriterium machen, wenn es um die Einstufung in die Vollkasko-Typklassen geht.

Beim standardisierten Pkw-trifft-Pkw-Test fährt der Proband mit 10 +/- 0,5 km/h zentral gegen einen speziellen Prüfkörper. Mit der gleichen Geschwindigkeit ziehen wir das Auto rückwärts gegen die Barriere. Für diese neuartige, sehr praxisnahe Prüfung haben wir Lösungen entwickelt, die sich im Alltag bewähren werden und die im Hinblick auf Design, Package, Gewicht, Kosten, Struktur und Fußgängerschutz passen.

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Wir handeln im Interesse der Kunden, wenn wir unsere Neuentwicklung gegen die Wand fahren. Und das nicht nur bei den „großen“ Crashtests unter Euro NCAP-Bedingungen. Allein im Hinblick auf die Versicherungseinstufung wurde der Astra unzählige Male kaltverformt – sowohl virtuell als auch real. Unsere Arbeit macht sich für Astra-Besitzer ganz konkret bezahlt – in Form günstiger Versicherungsprämien und Reparaturkosten.

Die Clips zeigen den so genannten 10°-RCAR-Test früher „Danner-0°-Test“ nach dem Begründer Max Danner (Vater des RTL-Formel 1-Moderators) genannt. Von dieser Prüfung hängt ganz wesentlich ab, welche Vollkasko-Typklassen für ein neues Fahrzeugmodell in Frage kommen.

Das standardisierte Verfahren sieht die 15+1 km/h-Frontalkollision mit einer 10 Grad schräg stehenden Betonbarriere (Knautschzone gleich null) bei 40 Prozent Überdeckung vor. Das entspricht in etwa dem Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen, die jeweils 25 km/h schnell sind. Die 16 km/h, die sich kaum spektakulär anhören, machen also „im richtigen Leben“ eine Tempodifferenz von 50 km/h aus. Ähnliches gilt beim Heck-Crash, wobei hier ein 1,4 Tonnen schwerer Rammwagen mit Stahlbarriere zum Einsatz kommt. Jeder Versuch, den wir uns live ansehen (müssen), tut irgendwie weh. Mich juckt’s dann immer im Bremsfuß.

Erfolgreich sind wir dann, wenn nichts wirklich Teures zu Bruch geht. Beim Astra haben wir es geschafft, dass neben einer unversehrten Struktur vor allem Motorhaube, Kotflügel und Kühlmodule den Aufprallschock schadlos überstehen.

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Fahrwerksabstimmungen in England, gemeinsam mit unseren britischen Fachleuten, sind immer wieder eine besondere Herausforderung. Zum einen sind die Kollegen wirkliche Experten in Sachen Chassis und haben ganz genaue Vorstellungen und Wünsche, zum anderen sind die britischen Straßen ja auch von besonderem Charakter – was schon die Kollegen vom Insignia-Team ausgiebig berücksichtigt haben.

Und sie lieben sportliche Qualitäten. Bei meinem jüngsten Besuch hatten sie sogar einen waschechten Rennfahrer aufgeboten: Fabrizio Giovanardi, der für Vauxhall beim British Touring Car Championship (BTCC) unterwegs ist. Mit ihm in unserem Abstimmungs-Prototypen entstand ein Video, das ich den Blog-Lesern nicht vorenthalten möchte. Auch wenn es nicht so aussieht: Es wurde auf abgesperrter Strecke innerhalb des Testzentrums Millbrook gedreht. Viel Spaß beim Anschauen, aber bitte nicht auf die Idee kommen, es auf öffentlichen Straßen nachzumachen!

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Nach dem 1,6-Liter-Sauger hier noch ein Video von der Fahrt im neuen Astra mit 1.6 Turbobenziner. Die gefahrenen Geschwindigkeiten waren durchweg höher, dank der breiteren Reifen auch in den Kurven.

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Wie im vorigen Beitrag erwähnt, packte ich zum Abschluss der 99-Prozent-Fahrt auf unserem Testgelände in Pferdsfeld die Gelegenheit beim Schopf: Auf dem „heißen Sitz“ neben Chassis-Experte Michael Harder lernte ich den physikalischen Grenzbereich des Astra mit 1,6-Liter-Saugbenziner etwas näher kennen.

Für Michael, der Pferdsfeld wie seine Westentasche kennt, ist das alles nichts Besonderes. Der behält jederzeit die Kontrolle und achtet auch in Extremsituationen auf die fahrwerktechnischen Feinheiten. Ich fühlte mich jedenfalls an seiner Seite gut aufgehoben – sicher auch ein Verdienst des Astra.

Besonders viel Vertrauen war gefragt, als Michael bei Höchsttempo auf der Start- und Landebahn ein Ausweichmanöver simulierte.

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Grünes Hügelland irgendwo in Hessisch-Sibirien. Eine malerisch gewundene Nebenstraße. Rapsfelder, zarte Aprilsonne, weit und breit kein Mensch, geschweige denn einer mit Teleobjektiv. Also Decke runter vom Auto, nochmal poliert und los geht’s: Foto- und Videoproduktion mit dem neuen Astra.

Immer wieder ein spannender Moment, denn auch wenn schon einige spy shots kursieren, so wollen wir doch nur ungern mit dem ungetarnten Auto vor fremde Linsen geraten. Und auf abgesperrtem Gelände zu arbeiten, beispielsweise im Testzentrum Dudenhofen, wird auf Dauer langweilig und schränkt die Möglichkeiten stark ein. Während gut geplante Foto-Aktionen in der Einöde meist kein Problem sind, wird es im urbanen Umfeld schon schwieriger. Diesmal wagten wir uns im ersten Morgenlicht mit dem Astra auch noch in die schlafende Stadt – schnell durch, die wenigen Aufnahmen müssen sitzen, einen zweiten Durchgang verkneifen wir uns. Mal wieder gut gegangen…

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Bei strahlendem Sonnenschein haben wir auf der Zuchteisfläche von Arjeplog die querdynamischen Qualitäten des neuen Astra bei Niedrigreibwert auf uns wirken lassen.

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