Archiv der Kategorie ‘Insignia‘

Christof Howold, Leiter Dieselmotor-Kalibrierung Im portugiesischen Cascais, südlich von Lissabon, haben es die PR-Kollegen zum Presse Launch des neuen Insignia 2.0 BiTurbo CDTI derzeit mit 300 Medienvertretern aus 35 Nationen zu tun – macht rund 34 pro Tag. Mitten drin: Christof Howold. Der Leiter unserer Dieselmotor-Kalibrierung hat ein paar Tage lang den Wissensdurst der Fachjournalisten gestillt und hält trotzdem noch wacker unserer Neugier stand.

Was gefällt den Journalisten mehr: die traumhafte Landschaft der Serra da Arrábida oder das Ansprechverhalten des BiTurbo?

Natürlich die Charakteristik des BiTurbo. Die sind schließlich zum Arbeiten hier. ;-) Unser Programm bringt Topographie und Technik in Einklang. Auf autobahnähnlichen Passagen, aber vor allem auf dem kurvigen Küstenabschnitt von Setúbal zum Convento da Arrábida kann der neue Motor zeigen, was er kann.

Was ist das Besondere an unserem BiTurbo-Konzept?

Dass die beiden unterschiedlich großen Turbolader über jeweils einen eigenen Ladeluftkühler verfügen. Ein derartiges Twin-Cooler-System ist im Automobilbau bislang einmalig. Hauptziel bei der Entwicklung war der schnelle Ladedruckaufbau im unteren Drehzahlbereich und die direkte Gasannahme in allen Lebenslagen.

Pressevorstellung Insignia 2.0 BiTurbo CDTI in Cascais Warum sind zwei Kühler besser?

Zwei Kühler können schlichtweg besser für ihre Aufgaben optimiert werden. Den kleineren Kühler haben wir auf direktem Weg zwischen dem kleinen Hochdrucklader und dem Einlass platziert. Das geringe Luftvolumen muss so nur über eine kurze Strecke in die Brennräume gepresst werden. So lautet unsere Erfolgsformel gegen das berüchtigte Turboloch: geringes Kompressionsvolumen plus kurze Luftstrecke gleich schnelles Ansprechverhalten. Die Fahrer, in unserem Fall die Journalisten, erleben auf diese Weise eine verzögerungsfreie Reaktion auf ihre Gaspedalbefehle.

Wie groß sind die Kühler jeweils?

Der kleinere wassergekühlte Kühler hat zwei Liter Luftvolumen, der größere Luft-/Luft-Ladekühler fasst neun Liter.

Wie läuft die Zusammenarbeit der Lader ab?

Der kleine Hochdrucklader baut bereits bei geringen Abgasströmen hohen Druck auf und arbeitet bis etwa 1.500 min-1 alleine. Im dieseltypischen Betrieb zwischen ca. 1.500 und 3.000 min-1 verrichten beide Lader ihr Tagwerk gemeinsam. Der größere Niederdrucklader komprimiert die Ansaugluft vor, anschließend verdichtet sein kleinerer Bruder weiter. Ein Bypass-Ventil leitet Teile der Abgase zum größeren Turbo. Je höher Last und Drehzahl, desto mehr übernimmt der große Lader. Seinen Luftstrom nimmt sich der große Ladeluftkühler vor, der die verdichtete Ansaugluft von mehr als 200 Grad Celsius auf bis zu 50 Grad herunterkühlt. Jenseits der 3.000 min-1 ist dann der große Lader alleine zuständig.

Opel Insignia 2.0 BiTurbo CDTI in Cascais Soweit die Theorie. Wie sieht es mit Verbrauch und Fahrleistungen aus?

Nun – die Performance des BiTurbo kann sich mit einem V6-Aggregat durchaus messen. Die Effizienz spricht die Sprache eines Vierzylinders. Die 4,9 Liter pro 100 Kilometer der Insignia-Limousine mit manuellem Sechsganggetriebe versteht wirklich jeder. Dabei stehen 80 Prozent des Drehmoments von 400 Nm, also 320 Nm, bereits ab 1.250 min-1 an. Der BiTurbo erledigt den für die Messung des Durchzugs interessanten Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im 5. Gang in 7,6 Sekunden – das ist nicht weit weg vom Insignia OPC, der das in 7,1 Sekunden bewältigt. Und jenseits aller Messwerte genießt man schlichtweg die kraftvolle Souveränität des Insignia mit diesem Antrieb. Da macht das Arbeiten hier doch Spaß!

Insignia am Tag der offenen Tür der Feuerwehr Wiesbaden Während hier im Blog die ersten Erlkönig-Fotos des kommenden Opel-Cabrios die Runde machen, wagten die Männer von der Berufsfeuerwehr Wiesbaden die Probe aufs Exempel: Sie kreierten ihr ganz eigenes Insignia-Cabrio. Warum einen schönen Wagen so zurichten? Das fragten sich viele Besucher am Tag der offenen Tür in der Feuerwache 1.

Dass wir bei Opel – und die Autohersteller allgemein – zugunsten maximalen Insassenschutzes beispielsweise hochfeste Stähle verwenden und verschiedenartige Airbags einbauen, wird zur Herausforderung für die Retter, die im Falle eines Falles ein Unfallopfer möglichst schnell und schonend befreien müssen. „Mit dieser Entwicklung muss die Feuerwehr Schritt halten“, sagt Brandamtmann Frank Hüsch, zugleich Ausbilder für Technische Unfallrettung. Frank und sein Kollege, Oberbrandmeister Marco Pfeuffer, setzen heute das nagelneue Duo aus Rettungsschere und -spreizer erstmals ein. „Die Schneidblätter sind bei diesem Werkzeug aus hochfestem Stahl. Ein ebenbürtiger Gegner also für die Insignia-Karosserie“, meint Marco. Und tatsächlich: Nach 20 Minuten (einschließlich Fotopausen) ist der Stufenheck-Insignia zu einem Klappdach-Cabrio mutiert.

Nur an schrottreifen Autos aus vergangenen Generationen zu üben, wäre also wenig praxisgerecht – und so haben wir den Insignia gern zur Verfügung gestellt. Mit der Wiesbadener Feuerwehr arbeiten wir schon lange Zeit vertrauensvoll und produktiv zusammen, beispielsweise in Sachen mobile Rettungsdatenblätter.

Oberbrandmeister Marco Pfeuffer der BF Wiesbaden (links) mit Jürgen Peitz Unfall ist nicht gleich Unfall und Rettung nicht gleich Rettung: „Allen Feuerwehrleuten muss klar sein, dass eine Rettung immer einzelfall- und patientenbezogen zu erfolgen hat – in der Regel in Absprache mit dem Notarzt und der Technischen Einsatzleitung vor Ort“, erklärt Frank. Eine gute Idee kann wertvolle Minuten sparen. Marco: „Man muss nicht immer sämtliche Türen öffnen oder das Dach abtrennen. In diesem Fall haben wir mit nur zwei Schnitten an der B-Säule und dem Spreizer die komplette Türeneinheit auf der Fahrerseite aufgeklappt. Es kann aber auch schon reichen, das Dach etwas nach oben zu drücken, um den Patienten achsengerecht durch die Heckscheibenöffnung rauszuholen.“

Keine 48 Stunden später machte dann die Wachmannschaft eine eindrucksvolle Erfahrung – und endgültig Kleinholz aus dem Insignia. Naja, es war für einen guten Zweck.

Brandamtmann Frank Hüsch (links) und Oberbrandmeister Marco Pfeuffer der BF Wiesbaden Brandamtmann Frank Hüsch der BF Wiesbaden Oberbrandmeister Marco Pfeuffer der BF Wiesbaden

Internationale Insignia-Werbekampagne„Selbstbewusst, dynamisch und mit klaren, plakativen Botschaften.“ – So fasst unser neuer Director Brand Marketing Tomás Caetano zusammen, was ab sofort den Opel-Markenauftritt auszeichnet. Wesentliche Elemente – siehe „Sunstrip“ ganz oben – halten auch bei uns im Blog Einzug. Erstmals sichtbar wird die neue Kundenansprache in einer internationalen Werbekampagne zum Opel Insignia (Motto: „Das beste Auto, das wir je gebaut haben.“), die in Deutschland am 28. Mai startet. Sie wird in 36 Ländern zu sehen sein und nutzt die vielfältigsten Kanäle, darunter TV, Print, Online, Handelsmarketing und Dialogmarketing.

Internationale Insignia-WerbekampagneDas frische Kommunikationsdesign hat Opel gemeinsam mit dem neuen Agentur-Partner Scholz & Friends entwickelt. Es soll mehr Aufmerksamkeit erzeugen und mit deutlichen Akzenten die Menschen direkter ansprechen. Im Fokus stehen die technischen Innovationen der Marke und deren Vorteile für den Kunden – das haben sich unsere Blog-Leser ja auch schon häufig gewünscht. „Die Werbeinhalte sollen genauso unmittelbar wie verbindlich wirken und wir wollen konkrete Antworten auf die realen Bedürfnisse moderner Menschen liefern“, erklärt mir Tomás Caetano. Letztlich geht es darum, die Marke Opel als Brücke zwischen Produkt und Konsument, also Autos und Kunden, zu stärken.

Internationale Insignia-WerbekampagneZu den prägenden grafischen Stilmitteln des neuen Kommunikationsdesigns zählen der gezielte Einsatz der Hausschrift „Opel Sans Condensed“, unter anderem im Schriftschnitt „Extra Bold“ und Versalien, sowie eine Farbsprache, die sich auf die Opel-Standardtöne Gelb, Schwarz und Weiß konzentriert. Gleichzeitig bleiben der Claim „Wir leben Autos“, das Logo und die Markeninhalte ganz bewusst unverändert. „Wir reden hier also nicht über ein komplett neues Corporate Design – und schon gar nicht über eine neue Corporate Identity, wozu weitaus mehr gehören würde“, bekräftigt Caetano.

Wir zeigen hier den internationalen Spot. Die deutsche Variante wird ab 28. Mai zu sehen sein.