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Wie entsteht eigentlich ein Auto wie der neue Astra GTC? Sitzen die Designer im Elfenbeinturm und arbeiten entrückt vor sich hin? Weit gefehlt. Design ist Teamarbeit – Werkstattatmosphäre im Studio. Immer mit dabei: eine „Best of David Bowie“-CD.

Wie ich darauf komme? Nun, in unserem GTC-Magazin, das wir zur Pressevorstellung auf Mallorca produzierten, gewähren Malcolm Ward, Uwe Müller, Andrew Dyson, Darren Luke und Marc van der Haegen einen Blick hinter die Kulissen. Beim Fototermin setzten sie sich und ihr Baby gekonnt in Szene. Viel Spaß bei unserem Making-of.

Wir legen jetzt eine kreative Pause ein. Bis zum 2. Januar ruht der Blog, die Kommentarfunktion ist geschlossen. Wir danken unseren Lesern ebenso wie den Bloggern für den regen Informations- und Gedankenaustausch in diesem Jahr und wünschen erholsame Feiertage.

Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca Bei der GTC-Medienpräsentation, die Uli Pfeffer ja bereits skizziert hat, ist auch der Bereich Design gefordert. Eine durchweg angenehme Pflicht, wie ich nach meinem Einsatz auf Mallorca sagen kann.

Als ich spätabends im „La Residencia“ zu Deià ankam, fiel mein Blick sofort auf die geheimnisvoll illuminierten Objekte der Begierde: Der Astra GTC mit Panoramascheibe und das Demonstrationsmodell eines GTC OPC bildeten quasi das Empfangskomitee – ein Traum. Am folgenden Morgen bestätigte sich mein erster Eindruck: In diesen prachtvollen Rahmen passt der GTC wie eine hochwertige Skulptur.

Beat Finkbeiner, Chef-Designer Advanced Design (links), und Stefan Zech, Manager Produktkommunikation Das sahen auch die Gäste so, mit denen ich Kontakt hatte. So lauteten jedenfalls die Kommentare an den Relaisstationen der Testrouten und dann beim gemeinsamen Dinner nach der Pressekonferenz. Wir Entwickler wünschen uns solche Rückmeldungen. Für mich persönlich sind sie enorm wichtig. Ich kenne keinen Entwickler, der es sich leisten könnte, losgelöst von seiner Umgebung in Ruhm zu baden.

Es interessiert mich ungemein, wie unser Auto auf die Menschen wirkt – auch im Vergleich mit anderen Produkten. Deshalb sind Fachjournalisten eine besonders wertvolle Quelle. Und bei einer Fahrveranstaltung erfahre ich, anders als bei rein statischen Präsentationen, ob die visuelle Wahrnehmung unseres Autos mit den Eindrücken in puncto Dynamik und Funktion korrespondiert.

Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca Den Reaktionen der Journalisten entnehme ich, dass wir mit dem GTC ins Schwarze getroffen haben. Das freut mich aufrichtig. Unter diesen Vorzeichen macht es natürlich noch mehr Spaß, stundenlang über Design zu reden. Ja, bei den vielen Gesprächen und Diskussionen plus Vorträgen und diversen Interviews kam schon einiges zusammen.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei all meinen Gesprächspartnern für ihr konstruktives Feedback bedanken. Kompliment auch an das Opel PR-Team für die Top-Organisation und die höchst angenehme Atmosphäre – Kennzeichen einer exzellenten Veranstaltung.

Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca Pressevorstellung Astra GTC auf Mallorca

Zafira Tourer auf der IAA Der Zafira Tourer kommt nicht nur hier im Blog gut an – auch auf unserem IAA-Stand macht der Verwandlungskünstler der Extraklasse eine tolle Figur. An den beiden Pressetagen wussten die Besucher besonders die Lounge-Sitzlandschaft zu schätzen. Dank üppiger Bein- und Schulterfreiheit in angenehmem Ambiente gelang dem einen oder anderen die Flucht aus dem hektischen Messe-Alltag. Auch die zweite Generation des FlexFix-Fahrradträgersystems erfreut sich regen Interesses. Statt bisher zwei lassen sich jetzt mit Hilfe eines speziellen Adapters bis zu vier Drahtesel transportieren.

Aber was wären all die schönen Funktionen ohne appetitliche Verpackung? Ich nutzte eine günstige Gelegenheit und ließ mir von Niels Loeb erklären, worauf es dem Design-Team bei der Arbeit ankam.

Elektro-Experimentalfahrzeug Heute Nacht haben meine PR-Kollegen das Tuch von unserem kleinen, aber feinen Konzept gezogen, das sich hier noch verhüllt „zeigt“. Ohne Übertreibung: Das Elektro-Experimentalfahrzeug, das wir auf der IAA vorstellen, hat das Zeug zum Star der diesjährigen Automobil-Ausstellung. Für den Blog habe ich mal beim verantwortlichen Designer Richard Shaw nachgehakt.

Schon der erste Blick auf das Konzept macht deutlich, dass es sich um ein sehr ungewöhnliches Fahrzeug handelt.

Ja, wir hatten die Möglichkeit, sehr frei an dieses völlig neue Fahrzeugkonzept heranzugehen. Das ist natürlich ein Traum für jeden Designer. Und ich denke, das Ergebnis zeigt nicht nur, wie viel Spaß wir bei der Entwicklung hatten, sondern auch, wie viel Spaß es macht, so ein Fahrzeug zu fahren.

Was ist das Besondere an dieser Studie?

Elektro-Experimentalfahrzeug Es ist keine reine Designstudie, sondern ein Experimental Car, wie sie in den 1960er und 70er Jahren üblich waren. Mit rund einem Euro für Strom lassen sich in dem 2-Sitzer bis zu 100 Kilometer zurücklegen. Der Flitzer ist ein echtes Leichtgewicht, er wiegt gerade mal ein Drittel eines modernen Kleinwagens.

Andere Hersteller hatten da wohl eine recht ähnliche Idee.

Das hat uns auch überrascht. Aber wir haben das Thema sehr konsequent bis zu Ende gedacht. Und das nicht nur bei der Gestaltung: Ein ganz wichtiger Aspekt sind die Kosten, zu dem ein solches Gefährt produzierbar wäre. Ich will mal so sagen: Ein leichtes Auto aus sündhaft teuren Kohlefaserteilen zu bauen, ist heutzutage keine Herausforderung mehr.

Mit welcher Zielsetzung ist das Designteam an diese Aufgabe herangegangen?

Elektro-Experimentalfahrzeug Das Konzept soll zeigen, wie batteriegetriebene Fahrzeuge den Automarkt revolutionieren können. Eine Vorgabe war, dass es sowohl als Stadtflitzer als auch auf der Autobahn eine gute Figur macht. Die prognostizierte Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h verbessert da natürlich noch einmal die Akzeptanz. Auch in dieser Hinsicht sind wir vor allem auf die Reaktionen der Messebesucher und der Öffentlichkeit gespannt.

Wovon haben Sie sich inspirieren lassen?

Eine Inspiration waren unsere Erfahrungen, die wir gerade mit dem Ampera auf dem Gebiet der Elektromobilität machen. Wir sehen – wenig überraschend – dass dieses Thema gerade junge Menschen fasziniert. Wir wollen also mit unserem Experimental Car gezielt diese Zielgruppe ansprechen, der nur ein begrenztes Budget zur Verfügung steht. Mit einer auf 45 km/h gedrosselten Variante könnten sogar bereits 16-Jährige ihre automobile Karriere starten. Der Name des Konzepts wird noch nicht verraten – nur so viel: Er steht für Innovation und Erfahrung.

Dietmar Thate und Markus I. Den Lockruf des Astra GTC erhörten Auto-Blogger und Opel-Fans, darunter die Gewinner unserer Los-Aktion. Nach didi berichtet hier auch Markus I. von der Vorbesichtigung des neuen Opel-Kompaktsportlers:

Eine klassische Tragödie, Erörterungen im Deutschunterricht oder auch die meisten Festprogramme haben nicht viel, aber zumindest eines gemeinsam: Der Höhepunkt kommt traditionell zum Schluss. Oder auf der Hälfte der Handlung, um im Folgenden seine Wirkung zu entfalten.

Astra GTC Vorbesichtigung Nun will Opel ganz offenbar nicht nur auf der Produktseite erfolgreich Konventionen durchbrechen – auch den Programmverlauf des Astra GTC-Workshops kann man im Rückblick getrost als unkonventionell beschreiben. Nach gemeinsamem Kennenlernen in der Lobby des Adam-Opel-Hauses ging es nämlich gleich in Richtung Design Center, wo der Pförtner und der Assistent von Mark Adams sehr deutlich zu verstehen gaben, dass hier andere Sicherheitsvorkehrungen gelten als im nächstbesten Supermarkt. Nun waren wir – wenn überhaupt – eingeladene Spione, weshalb wir recht bald durch unscheinbare Metalltüren hindurch auf einen gut gelaunten Mark Adams und zwei verhüllte Wagen stießen.

Astra GTC Der Schleier wurde umgehend gehoben, und ruck zuck entlud sich der Spannungshöhepunkt im kollektiven Klicken der Fotoapparate. Ich frage mich ernsthaft, wer da noch Adams einführenden Worten lauschte. So entstand aber Raum für persönliche Rückfragen an den Designchef. Ich erfuhr beispielsweise, dass die im Vergleich zum Designmodell starke Sicke an der Unterkante der Rückleuchten mit der aerodynamischen Abrisskante der Serienleuchten zusammenhängt, die weit nach hinten außen reicht: damit das Heck deshalb nicht zu platt erscheint, hat man mit diesem „Verschwinden“ des Stoßfängers unter den Leuchten einen plastischeren Eindruck zu wahren versucht.

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Der Astra GTC lockte, Auto-Blogger und Opel-Fans kamen. Mit ihnen auch unsere beiden Los-Gewinner „didi“ und „Markus I.“, die wir vergangenen Freitag zur Vorbesichtigung nach Rüsselsheim geladen hatten. Hier die Eindrücke von didi:

Opel Blog-Leser Markus I und didi Als ich mich dem Adam-Opel-Haus nähere, steigt die Spannung. Wohl auch wegen der drei Ampera, die davor gerade geladen werden…;o) Aber um den innovativen „Elektro-Hobel“ soll es hier und heute ja nicht gehen. Natürlich sind mir gefleckte Opel-Fahrzeuge oder sonstige Erlkönige hier im Heimat-Revier nicht fremd. Trotzdem ist es immer wieder aufregend, solche Geheimnisträger zu erleben. Diesmal darf das Objekt der Begierde ja in Ruhe begutachtet werden, von lästiger Tarnung befreit.

Astra GTC Vorbesichtigung Zwei Kompaktsportler präsentieren sich im „Opel Forum“ unter freiem Himmel, einer von beiden fahrbereit und seriennah. Gleich zu Beginn ein Höhepunkt der Veranstaltung: Opel-Designchef Mark Adams erklärt uns „sein“ Baby. Dabei legt er großen Wert auf den „Nine-Eleven-Effect“, denn der satt-breite Heckschwung des gleichnamigen Porsche-Modells lässt sich auch beim GTC nachvollziehen. Das ist schon ein „potenter“ Bolide: mit breiten 20-Zöllern, dickem Auspuff, noch a bisserl tiefer…

Astra GTC Vorbesichtigung Der Blick unter die Haube bzw. auf den Drehzahlmesser verrät: Es ist „nur“ ein Diesel. Aber da wird sich noch manch einer wundern, was ihm mit gut 165 PS um die Ohren fährt und anschließend nur noch von hinten sichtbar ist. Im Cockpit steckt viel Fünftürer, es sind aber neue Features dazugekommen wie zum Beispiel Start/Stop-Automatik oder Spur-Assistent.
Zum Greifen nah liegt der Zündschlüssel in der Mittelkonsole… Ich bleibe aber standhaft, denn erstens ist der Aktionsradius im Innenhof begrenzt und zweitens will ich meinen fleißig knipsenden Mitstreitern nicht ihr Spielzeug wegnehmen. ;o).

In drei Monaten wird der neue Astra GTC auf der IAA vorgestellt. Zu spät? Na dann: Am 8. Juli lädt Opel Auto-Blogger und Fans zu einer Vorbesichtigung des Kompaktsportlers nach Rüsselsheim. Dabei wird Designchef Mark Adams die neue Opel-Formensprache erläutern. Darüber hinaus steht eine Werksführung auf dem Programm.

Wir geben zwei Blog-Lesern die Chance, diesen exklusiven Termin wahrzunehmen und hier im Entwickler-Tagebuch darüber zu berichten. Fremdsprachen-Kenntnisse sind von Vorteil, da alle Präsentationen auf Englisch gehalten werden.

Wer am 8. Juli Zeit hat und einen Tag im Opel-Werk Rüsselsheim verbringen will, mailt bis zum 15. Juni um 12 Uhr (Einsendeschluss) mit dem Betreff „Astra GTC lockt“ an: moderator@astra-blog.com. Da es wohl mehr Interessenten als freie Plätze gibt, müssen wir das Los entscheiden lassen. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Der Vollständigkeit halber: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

Entspannung, Wohlfühlatmosphäre, angenehme Musik, gedämpftes Licht – Dinge, die man gemeinhin eher mit einer Hotel-Lounge als mit einem Auto assoziiert. „Genau diese Idee haben wir auf den Zafira Tourer Concept übertragen“, erklärte Opel-Designchef Mark Adams bei der Pressekonferenz auf dem Genfer Automobilsalon. Die „Lounge auf Rädern“ gibt schon jetzt einen Vorgeschmack auf den Zafira der Zukunft: Großzügiges Platzangebot, hochwertiger Innenraum und nicht zu vergessen das Gewand im neuen Opel-Design.

Zafira Tourer Concept Automobilmessen sind immer eine gute Gelegenheit, nach vorn zu schauen. Folgerichtig vermittelt Opel auf dem kommenden Genfer Automobilsalon mit dem Zafira Tourer Concept, der „Lounge auf Rädern“, einen Ausblick auf die neue Zafira-Generation. Daneben wird die Produktionsversion des Opel Ampera, der ab November zu den Händlern kommt, die Blicke auf sich ziehen.

Frank Weber, Vice President Business & Product Planning Welche Modelle sind für Opel wichtig? Was wünscht sich der Kunde? Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Spannende Fragen, die reichlich Diskussionsstoff bieten (Archiv Paris 2010). Am Dienstag, 1. März, steht von 9.00 bis 9.30 Uhr unser oberster Produktplaner Frank Weber zu diesen Themen Rede und Antwort (auf Deutsch). Dann ist dieser Link der direkte Draht nach Genf. Fragen, die hier vorab gepostet werden, bringen wir in den Live-Chat ein.

Die Chance, mit dem Opel-Marketingchef Alain Visser zu chatten (auf Englisch), gibt es ebenfalls am 1. März von 15.30 bis 16.00 Uhr. Und von 16.30 bis 17.00 Uhr können sich die Blog-Nutzer mit Opel-Designchef Mark Adams austauschen (auf Englisch). Dabei gilt: Fragen können hier vorab auch auf Deutsch gepostet werden – bitte mit Zusatz @ Visser oder @ Adams. Wir übersetzen und leiten sie weiter.

Darüber hinaus bieten unsere Social Media-Kanäle viele Möglichkeiten, einen lebendigen Eindruck von der Messe zu bekommen: Auf unseren Facebook-Seiten, im Opel Posterous-Blog „Behind the Scenes“ und natürlich auch über Twitter. Alle Opel-Kanäle finden sich aktuell und übersichtlich auf Opel Connect.

Viel Spaß, wir freuen uns auf interessante Fragen.

Das Thema Design bewegt die Menschen – auch hier wird das immer wieder deutlich. Viele Kommentare zielen in diese Richtung. Für den nachstehenden Film, der aus dem Opel Marketing-Fundus stammt, machen wir deshalb gerne die Blog-Bühne frei. Die eine oder andere Frage wäre damit wohl geklärt. Soviel ist sicher: Charaktere formen Autos mit Charakter.