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Dietmar Thate - 21. Juli 2010
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Interview mit Rainer Ewald Grünen, Ergonomie-Experte von Opel
Im Astra-Blog wurde kürzlich die Übersichtlichkeit des Tastenfelds auf der Mittelkonsole diskutiert. Haben wir zu viele Knöpfe im Astra?
Zunächst mal: Wir bieten mit Radio, CD-Player, MP3-Anschluss, Telefon, Navigationssystem etc. eine Fülle von Funktionen an. Nun gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten damit umzugehen: Entweder man holt alle Funktionen an die Oberfläche und bietet für jede eine eigene Taste, oder man staffelt sie quasi in der Tiefe und verbirgt sie hinter einem Hauptknopf.
Die Steuerung über einen „iDrive“-Knopf traf ja bei der BMW-Premiere vor fast 10 Jahren auf einige Kritik. Wie kann man es dem Autofahrer recht machen?
Je weniger sichtbare Knöpfe man hat, desto weniger erkennt man, welche Funktionen möglich sind und wo sie liegen. Seien wir ehrlich: Wie viele Kunden studieren denn eingehend die Gebrauchsanweisung? Im Laufe der Nutzung sind sie dann oft erstaunt, wie viele Möglichkeiten ihr Infotainment-System bietet – und viele Funktionen entdecken sie vielleicht nie.
Also doch möglichst viele Knöpfe?
Die Zahl der im Auto verfügbaren Infotainment-Medien ist über die Jahre immer größer geworden. Es gibt hunderte Bedienfunktionen und Einstellmöglichkeiten beim Astra-Infotainmentsystem, die kann man natürlich nicht alle mit einer eigenen Taste belegen. Unsere Überlegung war, dem Kunden möglichst alle wichtigen Funktionen auf einen Blick im Direktzugriff anzubieten. So ist auch ohne langes Studium der Gebrauchsanweisung ersichtlich, was alles in dem Gerät steckt. Das erhöht natürlich die Zahl der Tasten, aber die Erfahrung zeigt, dass man relativ schnell die Übersicht gewinnt und die wichtigen Tasten fast schon blind findet. Bei einer TV-Fernbedienung ist es doch nicht anders.
Und wenn doch zu viele Kunden über zu viele Tasten klagen?
Wenn sich herausstellt, dass das Pendel zu weit geschwungen ist, werden wir natürlich daran arbeiten, eine neue Balance zwischen Überschaubarkeit des Tastenfelds und Auffindbarkeit der Vielfalt der Funktionen auszuloten.
Hier eine Übersicht der Opel-Kompaktklasse-Cockpits seit Kadett C (1973):






Am 21. Juli 2010 um 16:31 Uhr
Tja, mit den eingefleischten Bewertungsmasken der Autogazetten nach Golf-Klasse/Schema, wird rauf-und-runter ins gleiche Horn geblassen und medial-dramatisch inszeniert wo sonst nix zu bemängeln ist, daher war es absehbar: Nach Insignia + Astra durfte auch der Meriva mit dieser neuen Bedienphilosophie entsprechende Testkritiken einheimsen…
Wer einen Opel aber länger als zum Fahrbericht, -Test für sich inne hat, kann diese Testpunkte anderen auf die Nase kleben ;o)
Am 21. Juli 2010 um 16:35 Uhr
Ich will Opel jetzt nicht in den Himmel loben, aber ich finde die 1 Knopf 1 Funktion lösung super, zumindest bei dieser Klasse von auto… Sich erst durch 5 Menüs durch zu Quälen um z.b. die Sitzheizung einzuschalten ( ok, etwas übertrieben, aber nur als Beispiel ) ist einfach doof. Abgesehen davon lernt mann nach kürzester Zeit die Bedienung eh auswendig.
Die beste Lösung ist wohl wie es im Ampera sein wird, eine Größe Mittelkonsole mit Touchscreen als erweiterte Bedienbarkeit für umfangreichere Funktionen.
Am 21. Juli 2010 um 16:45 Uhr
Update:
Abgesehen davon hat mann eh die wichtigsten Funktionen ( die mann während der fahrt Tätigt ) am Lenkrad ( Bordcomputer, Lautsterke, Sender, Tempomat… ) Und Klima ist in der Regel halt 1 Tastendruck oder 1 Drehung, und das wars…
Am 21. Juli 2010 um 17:05 Uhr
Die Touchscreen-Bedienung und überhaupt variable Belegungen/Anzeigenfelder wird es wohl zunehmend geben. Das I-Drive von BMW ist ja auch schon in Generation ?
Dazu die Tasten-Überfrachtung um den Schalthebel herum bei manch anderen sog. Premium…
Am 21. Juli 2010 um 17:06 Uhr
Finde auch, daß das Thema aufgebauscht wurde. Bei Porsche lobt jeder die Konsequenz der Maxime 1 Knopf – 1 Funktion, bei Opel ist es auf einmal ein Fehler. Auf diesem Wegen herzlichen Glückwunsch an die Schöpfer des Astra. Wenn das die einzige Kritik ist…
Ein Thema, das schön totgeschwiegen wird ist die völlig untaugliche (weil zu tiefe) Position des Navi- bzw. Radiodisplays bei den Quermotorautos aus Wolfsburg und Ingolstadt.
Am 21. Juli 2010 um 17:07 Uhr
…da war ja der Corsa B schon fortschrittlicher.
Am 21. Juli 2010 um 18:10 Uhr
Ich finde die Touchscreen-Bedienung total Nerven aufwendig da man durch Menüs Würsteln muss. Das Lenkt den Fahrer beim Fahren ab und ist dazu ein Verkehrsrisiko. Die 1 – 1 Knopf Funktion ist Genialer, einmal Betätigen und man Bekommt was man möchte. Die höhe des Info-Displays ist Genau Passend ein Auge auf dem Verkehr und ein Auge auf dem Display
Nicht wie beim Golf 6 alles auf höhe des Schaltknaufs gelegt (Kurz Abgelenkt und schon ist es Passiert). Ist zwar Übertrieben aber Tatsache.
Weiter so Opel!
PS:
Kritik ist eher Lob und keineswegs Negativ. Verbesserungsvorschläge gibt es immer, jedoch keine Optimale Lösung!
Ansonsten würden kaum Ältere Leute den Wagen Kaufen… weil das ganze zu kompliziert wäre.
Am 21. Juli 2010 um 19:00 Uhr
Mir gefällt die Bedienung auch sehr gut im Astra. Weitere Möglichkeiten könnten ein Drehstellknopf wie beim insignia sein bzw. eine digitale individuell einstellbare touchscreen variante alla smart phones. Die Dinge die einem wichtig sind zieht man auf den Hauptschirm die anderen verbergen sich übersichtlich in einem Menüfeld. Vielleicht könnte man sich von den Smartphone Herstellern eine Bedienung abschauen
Am 21. Juli 2010 um 19:02 Uhr
Ich fahre seit zwei Monaten den neuen Astra und muss sagen, dass es eine prima Sache ist alle Funktionen mit einem Tastendruck zu haben. Ebenso die Anordnung der Knöpfe.
Viele Mitfahrer sind allerdings erst einmal entsetzt, wie viele Knöpfe da auf der Mittelkonsole prangen. Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen, da jeder Knopf seine daseinsberechtigung hat und ich auch keine Lust habe mich durch diverse Untermenüs zu kämpfen, um an wichtige Funktionen zu kommen.
Grüße
direkt aus Rüsselsheim
Mario
Am 21. Juli 2010 um 20:54 Uhr
Also ich fahre inzwischen meinen Astra seit 3 Monaten und habe mit den Knöpfen keine Probleme. Den einzigen Knopf den ich unsinnig finde, ist der EIN-Schalter vom Tempomat…bisher waren es 3 Knöpfe…Setzen (gleichzeitig Beschleunigen), die “Merker” Taste mit der man das Auto verlangsamen konnte und die Aussetzen/Beenden Taste. Hat tadellos funktioniert. Warum muss ich da jetzt den Tempomat erst einschalten? Den Platz hätte man lieber für eine Taste nutzen können, mit der ich zwischen Hauptmenüs wechseln kann oder um den Bordcomputer zu bedienen. Das find ich nämlich etwas fummelig.
Zum BC gleich noch eine Frage…was bzw. wann hat man ein UP oder MIDlevel Display? An Ausstattung habe ich im Prinzip alles außer Reifendruckkontrolle, Schiebedach und Standheizung.
Alles in allem ist die Bedienung aber sehr gut gelungen
Am 21. Juli 2010 um 20:56 Uhr
achso…warum ich wegen den Displays frage…ich finde Funktionen wie den digitalen Kompass und noch paar andere Sachen die ich grad nicht im Kopf habe nicht..
Grüße
Am 21. Juli 2010 um 21:00 Uhr
Ich habe mit den Knöpfen auch keinerlei Probleme. Man findet sich sehr schnell zu recht und man muss nicht ständig suchen und überlegen wo nun was war. Ist alles top.
Am 21. Juli 2010 um 21:11 Uhr
Vielleicht ist das was ich sage zu sehr 80er oder 90er aber: So eine Armada von Knöpfen in einem Auto sieht einfach geil aus. Es sieht einfach “Hi-Tech-mäßig” aus. Und wenn man mal ehrlich ist: Trotz MMI und I-Drive kann man sagen, dass das Auto mit den meisten Knöpfen auch heute noch das wertigere/teurere ist.
Beim Astra sind die Knöpfe in der Mittelkonsole sehr gut ins Gesamtbild integriert, alles sieht stimmig aus. Der DIN-Schacht-Stil des Golf 5.5 wirkt im Vergleich wie aus einer längst vergangenen Zeit.
Was ich beim Astra nicht so gut finde ist die z. T. fehlende Abgrenzung von Radiobedienung und Fahrzeugeinstellung unterhalb des Bildschirms in der Mittelkonsole.Die für den Fahrbetrieb eher sekundäre Radiobedienung gehört für mein Wohlbefinden deutlicher abgegrenzt von z.B. der Fahrwerkseinstellung.
Am 21. Juli 2010 um 22:06 Uhr
Die Bedienknöpfe im Astra finde ich dennoch etwas gestaucht, auch wenn jeder Knopf wohl seine Daseinsberechtigung hat.
Die “Streckung” im Insignia bietet einen ordentlich aufgeräumten Cockpitplatz, die Proportionen sind einfach besser und man drückt auch beim Fahren nicht so einfach auf den falschen Knopf. Hier stimmt die gesamte Anordnung, kein Knopf ist zu klein oder zu groß.
Projiziere ich das auf das “kleinere” Cockpit im Astra, fallen mir die vielen engbeieinanderliegenden Knöpfe eher auf und Schrecken mich ab.
Außerdem fehlen beim Foto ja noch 2 weitere Knöpfe, die man zusätzlich drücken könnte, nämlich beim optionalen FlexRide den “Sport” und den “Tour”-Knopf.
Am 22. Juli 2010 um 00:57 Uhr
@Josh: ich hätte auch gerne möglichst viele Konfigurationsmöglichkeiten, wenn es denn schon einen großen Monitor bzw. Touchscreen gibt. Es fühlt sich für mich manchmal richtig seltsam an, es vom PC gewöhnt zu sein, sehr viel einstellen zu können bzw. sich entsprechende Programme suchen zu können – und dann im Auto bei einem Touchscreen auf die für manche viele, für mich im Vergleich zu PC-Software aber erschreckend wenig Konfigurationsmöglichkeiten beschränkt zu sein.
Am 22. Juli 2010 um 11:13 Uhr
Vom Touchscreen halte ich absolut nichts. SIeht ständig schmierig aus und lässt sich währen der Fahrt auch nicht gut bedienen, da man mit den Fingern nicht die Zielgenauigkeit hinbekommt, wie bei konv. Tasten (mir gehts zumindest so). Ich bin ja eher einer der Verfächter dieser vielen Tasten, das allg. Bild hier spricht aber eine andere Sprache. Stichwort “ältere Kunden”:
Was spricht eigentlich dagegen, die Tasten mit deutschen Bezeichnungen zu belegen? Config = Einst.; Back = Zurück; Sound = Ton u.s.w.
Am 22. Juli 2010 um 11:19 Uhr
Joh, hat auch die genannten Nachteile, evtl. aber eine Kombination beider ?! Tasten mit definiert-gutem Druckpunkt unmittelbar neben/unter dem LCD welcher sie mit variablen Funktionen betitelt.
Ich glaub Becker-Autoradios haben sowas ?!?
Am 22. Juli 2010 um 11:19 Uhr
@Lehmann
“Was spricht eigentlich dagegen, die Tasten mit deutschen Bezeichnungen zu belegen? Config = Einst.; Back = Zurück; Sound = Ton u.s.w.”
Die Kostenrechnung: International ist bekannt, was die Wörter bedeuten. Jetzt für jede Nationalität einen eigenen Schalter entwerfen und je nach Kundenbestellung einzubauen dürfte zu teuer werden…
zum Thema: Ich finde “viele” Direkt-Schalter auch besser als die Menüführung bspw. im Vectra zur Klimaautomatik – das nervt mitunter!
Am 22. Juli 2010 um 12:21 Uhr
Hallo
Also das Astr Cockpit ist Super!!! Die knöpfe sind sauber angeordnet und wichtigsten funktionen sind mit ein Tastendruck verfügbar!! Die Kritiker sind die jenigen die Ihre Klimaautomatik mit der Hand regeln und garnicht wissen was Sie haben!!
Gruß
Am 22. Juli 2010 um 15:14 Uhr
Ich finde die Sache mit den Knöpfen ist meiner Meinung nach Ansichtssache. Ich bin ein Mensch, der steht auf viele Knöpfe im Auto. Von mir aus könnten noch Knöpfe am Autohimmel, unter der Mittelkonsole (wo bei vielen Autos eigentlich der Aschenbecher ist) und auf dem Schalthebel sein. Paar Kippschalter wären auch noch cool. Das alles erwirkt den Eindruck eines technisch hochwertigen Fahrzeuges mit vielen Funktionen. Die ganzen Features haben andere Hersteller vielleicht auch, aber wie im Blog beschrieben, sind die Funktionen irgendwo in Untermenüs (z.B. Audi MMI oder BMW iDrive) versteckt. Den einen gefällt es so besser und andere wollen halt eben alles mit Knöpfen bedienen. Ich finde man kann mit vielen Knöpfen im Auto seinen Spieltrieb freien Lauf lassen und im neuen Astra passen die vielen Schalter perfekt ins Design. Wie hätte die Mittelkonsole wohl ohne die ganzen Knöpfe ausgesehen?
Übrigens mal so am Rande: Von den älteren Fahrzeugen, gefällt mir der Astra F Innenraum immernoch am besten. Schade, dass man heutzutage keinen Astra F in einem ähnlichen Zustand wie auf dem Bild bekommt. Ein Astra F GSi mit 12 Kilometern Laufleistung, wär schon was feines. Aber warum fehlt beim gezeigten Modell die Klima?
Am 22. Juli 2010 um 18:28 Uhr
@ Jens: Das mag sein, finde ich aber nicht nachvollziehbar, da bei der gef. Masse dieser Nachtil gering ausfallen dürfte. Ferner: Das Schriftbild wird mit Lasern in den Kunststoff geschossen. Das dauert Sekundenbruchteile und ist heutzutage kein Aufwand. Wir reden da verm. von Centbeträgen… Klar, auf die Masse gerechnet… keine Frage…
Anm. Mein Vater fährt Signum und ist mit dessen wenigen funktionsbezogenen Anglizismen schon überfordrdert. Ich denke, bei Menschen seines Alters kein Einzelfall…
EIne Relativierung noch: mine Schalterflutkritik bezieht sich auf s Infotainment. Bei der Klimaanlage finde ich die Besinnung auf Schalterlogik durchaus angebracht.
@ michael: solche Pauschalisierungen finde ich nicht gut. Würde da eher MAtthias Recht geben. DIe einen mögens halt so, die anderen anders…
Am 22. Juli 2010 um 18:53 Uhr
Ich selber finde Schalter auch günster als Touch-Screens. – Man kann sie Zielsicherer erreichen und beim Drücken stellt sich doch das Wohlbefinden ein, alles richtig gemacht zu haben
.
Ich selber fand auch die wenigen Knöpfe beim Astra H schon etwas misslungen, da man z.B. AUX nur über lästiges Drehen und Drücken des großen Knopfen in der Mitte des Radios erreichen konnte. Bei neuen Astra gibts dafür wider nen Knopf.
Es ist halt einfach einfacher, wenns statische Knöpfe gibt, die sich in ihrer Funktion nicht ändern. Man lernt sehr schnell wo der Knopf ist und findet ihn quasi blind.
Ob’s natürlich so viele Knöpfe sein müssen oder nicht, dass empfindet jeder etwas anders. Ich finds nicht schlecht.
Grüßle
Am 22. Juli 2010 um 19:12 Uhr
Auch ich finde die momentane Lösung von Opel hervorragend und sind wir mal ehrlich die Fachzeitungen müssen doch was zu meckern haben sonst würde doch ihre “Lieblingsmarke/Geldgeber?” keinen Test gewinnen.
Am 22. Juli 2010 um 19:15 Uhr
Touchscreens haben meiner Meinung nach in einem Auto nichts zu suchen – zumindest, solange diese für den Fahrer relevante Funktionen bedienen.
Ein Bildschirm im Auto hat schon allein wegen der Ablenkung möglichst weit oben und auch in der Tiefe nicht allzu nah am Fahrer zu sein, an dieser Position ist ein Touchscreen aber nicht bequem zu erreichen.
Zudem lenkt die Bedienung eines Touchscreens an sich schon weit mehr ab, als eine physische Knopf-Bedienung per 1-Funkion-1-Schalter-Prinzip oder gar iDrive-Prinzip. Bei einem Touchscreen kann man auch die Positon häufiger verwendeter “Schalter” nicht erfühlen, ich in meinem Astra bediene hingegen häufig Knöpfe “blind”, d.h. ohne den Blick von der Straße zu wenden.
Ein Bildschirm gehört genau da hin, wo er bei Opel, Mercedes und BMW ist und überhaupt nicht dorthin, wo er im Volkswagen-Konzern meist sitzt (mal von Audi-Modellen über dem A3 abgesehen).
Ich fände es sogar schöner, wenn der Bildschirm in einer Position vergleichbar der im Omega B wäre, also praktisch rechts neben dem Tacho unter einer langen “Tachohutze”.
Zur Diskussion Schalter oder Dreh. Drücksteller:
Ich finde, in einem Auto muss es heute beides geben – und das ist auch einer der Kritikpunkte am Astra. Ich bin der Meinung, dass klipp und klare Einzelfunktionen jeweils einen Schalter haben sollten – finde andererseits das wunderbar reduzierte S-Klasse-Cockpit auch wunderschön (im Gegensatz zum Äußeren der S-Klasse im Übrigen). Daher befürworte ich, dass eben häufig verwendete Funktionen (rudimentäre Radio-Bedienung, Klimatisierung, Fahrwerkskategorieeinstellung, Sitzheizung, Sitzverstellung, Lenkradheizung) einen eigenen Knopf verdienen sollten, aber ansonsten feinere Einstellungen schlicht (wie das ja i.d.R. auch ist) in per Dreh-Drücksteller bequem vor der Armlehne bedienbaren Menüs sich befinden sollte.
Ich würde mir dabei auch wünschen, dass diese Benutzeroberfläche bei allen Opels praktisch auch im Design und der Bedienung vereinheitlicht sein sollte (vgl. Audi / BMW) und das Design an sich einzigartig, schick und reduziert funktional sein sollte.
Außerdem wäre es wohl ästhetisch intelligent, verschiedene Knöpfe mehr um den Fahrer herum zu gruppieren, Maßstab ist hier meiner Meinung nach auch das S-Klasse Cockpit mit seinen verdeckten Telefontasten vor dem Dreh-Drück-Steller.
Überhaupt wäre eine logische Herumgruppierung von Funktionen nach Bereich ziemlich ideal. Der multimediale Dreh-Drücksteller in der Mitte, in den Türen die Sitz- und Spiegelbedienung, links vom Lenkrad Licht- und Assistenzsysteme, Klimaregelung ganz unten vor dem Schalthebel (dabei aber so weit oben wie möglich), darüber die Radiobedienung – vielleicht womöglich jeweils durch fein aufgleitende Panels verdeckt – und nochmal darüber womöglich eine linear Gruppierung sonstiger wichtiger Fahrzeugfunktionen.
Am 22. Juli 2010 um 19:19 Uhr
Zusatz: Ich finde, Head-Up-Displays sollten endlich über alle Fahrzeugklassen hinweg angeboten werden, gerade Opel könnte hier ja mit der häufig propagierten Demokratisierung von Ausstattungen eine Vorreiterrolle einnehmen.
Einerseits könnte man da mit erhöhter Fahrsicherheit werben, andererseits ist ein solches Head-Up-Display ja an sich schon ein Symbol für High-Tech und strömt für bestimmte Zielgruppen auch einen gewissen Coolnessflair aus.
Am 22. Juli 2010 um 20:29 Uhr
Ich finde Astrius’ Ansatzpunkt interessant. Häufige, bzw. rudimentäre Finktionen per Knopf, Feineinstellungen per Dreh-/Drückeinheit. Im Ansatz war’s so ja beeits in den Opelmodellen der vorhergehenden Generation. Um Die Dreh-/Drückeinheit waren Basisfunktionen gruppiert, die dann ber Einheit konfiguriert werden konnten. Das fand ich persönlich besser.
Das Head Up-Display ist ganz sicher ein Novum. Wer es einmal erlebt hat, dürfte überzeugt sein. Ich bin es mitlerweile.
Am 23. Juli 2010 um 00:38 Uhr
Das Konzept mit den vielen Knöpfen befürworte ich prinzipiell ebenfalls stark. Allerdings bin ich mit der Umsetzung beim Astra J nicht durchgehend einverstanden.
Klimaautomatik: Sehr gut finde ich, dass im Gegensatz zum Vorgänger die meisten Funktionen nun wieder über Tasten bedient werden können, insbesondere den Ein-/Ausknopf für den Klimakompressor habe ich beim Vorgänger Astra H stark vermisst. Leider hat man beim Astra J im Gegensatz zum Insignia auf eine permanente Anzeige der Fahrzeuginnentemperaturen verzichtet. Eventuell könnte dies durch ein Update wieder wie beim Vorgäger in die Anzeige im CID integriert werden? Ich würde es mir zumindest sehr wünschen.
Infotainment: In Wirklichkeit hat das Navi des Astra J gar nicht mehr Tasten als früher, es sind sogar weniger als bei Astra H und Astra G, sie wurden nur “aufgebläht”. Ich vermisse beim Astra J z.B. sehr stark eine Zehnertastatur, die beim Telefonieren, SMS-Tippen oder bei Navi-Eingaben hervorragende Dienste leisten könnte. Weiterhin finde ich die Integration der 4-Wege-Wippe in den wichtigen Bestätigungsknopf äußerst unglücklich, da man letzteren nun nur mit den Fingerspitzen bedienen kann.
Sehr gut ist die hohe Position des Navibildschirms, wobei – obwohl damals erst nachträglich ins Design integriert – der Astra G hier wohl weiterhin unübertroffen ist.
@Astrius: Die Position des Navi-Bildschirms im Omega-B imponiert mir prinzipiell ebenfalls. Beim Omega-B wurde das Display in der Praxis aber leider größtenteils durch die Faust des Fahrers auf dem Lenkrad verdeckt. Schade, dass die Weiterentwicklung dieses Ansatzes nun bei Audi gelandet ist.
Am 23. Juli 2010 um 15:59 Uhr
wenn wir einmal dabei sind…
Integration des BC über die Lenkradfernbedienung, bspw. ähnlich zu VW. Die derzeitige Lösung ist “fummelig”. Dieser Punkt ist für mich pers. der größe Minuspunkt bei der Bedienung.
Am 23. Juli 2010 um 18:01 Uhr
Als ehemaliger Fahrer eines Vectra C und nun Astra H vermisse ich bei den aktuellen Modellen die für meine Begriffe super zu bedienenden Lenkstockhebel für Blinker und Wischer.
Alles ist immer an der gleichen Stelle und man muss nie den Wischer ausschalten, alles ist beim Einsteigen und starten wieder auf “0″.
Diese Funktion ist ja von den (VW)Testern immer bemängelt worden und nun ist diese Funktion leider verschwunden.
Einen Schalter vermisse ich aber nach wie vor, und zwar um schnell ohne durch ein Menü zu hüpfen den Bildschirm von Tag-auf Nachtdesign und wieder zurück zu stellen. Die automatische Funktion ist nicht schlecht, aber beim Fahren mit Licht ist ja gleich das Nachtdesign an.
Am 23. Juli 2010 um 20:49 Uhr
Ich durfte auch mal ein Head-up-Display live erleben und muss sagen dieses System ist einwandfrei, ich für meinen Teil würde es gut finden das zumindest ab Astra dieses System gegen Aufpreis (den ich auch gern in Kauf nehmen würde) vorhanden sein könnte. Es dürfte für Opel doch kein problem sein da dieses System bei GM in verschiedenen Modellen verbaut wird.
Am 24. Juli 2010 um 10:33 Uhr
Die vielen Tasten erinnern an James Bond oder Kit Rider.
Ich denke das sich die Entwickler schon die Gedanken gemacht haben wie die Fahrende Person das Ganze von Innenraum betrachtet, was sie dabei Denken möge.
Im ersten Augenblick ist alles unübersichtlich “Huch so viele Knöpfe”
beim nahen Betrachten erkennt man ein James Bond als Fahrer dieses Wagens und somit sind die vielen Knöpfe nun egal Geworden.
Jeder drückt auf knüpfe ob vor dem Fernsehgerät in der Küche oder an der Tür. Die Neugier des Menschen weckt auf wenn man ein Knopf drückt und man Wissen möchte welche Funktion ausgelöst wird.
Was jedoch Fehlt sind zusatz Funktionen wie:
-vom Tankstellennetz das günstigere Sprit Angebot bekommen (sinnvoll da der Sprit ziemlich teuer geworden ist bzw. die Suche auf einer Günstige Tankstelle kann Minuten bis Stunden dauern. Bedeutet mehr verschleiß und CO2 Ausstoß)
-Fehler auslesen können ohne Fachwerkstatt (Nicht löschen können da die Fachwerkstatt nachsehen sollte. Der Service bei opel geht Schneller vorran)
-Fahrdynamik selber einstellen können wie beim BMW und Co.
-Frontkamera als Blackbox mitlaufen lassen (Erleichtert die Arbeit der Polizei)
-Head-up-Display (Weniger ablenkung)
Vielleicht überarbeitet Opel die Systeme in den nächsten Jahren und Schaft mehr Sicherheit, Comfort und weniger CO2 Ausstoß.
Am 24. Juli 2010 um 10:46 Uhr
Hier ein Artikel von der Welt, hier wird unteranderem auch der Astra erwähnt…
http://www.welt.de/die-welt/motor/article8613668/Sind-so-viele-K...
Am 24. Juli 2010 um 11:20 Uhr
Ich möchte auch noch etwas hinzufügen was fehlt aber wo ich weiß das opel es seit einiger Zeit am entwickeln ist.
erstens: ein toter Winkel Assistent
und zweitens: dieses car to car system (dieses System warnt vor Gefahren wie zb. ein Unfall hinter einer Kurve) ist bei Opel schon seit einiger Zeit in der erprobung.
Am 24. Juli 2010 um 21:54 Uhr
Hallo Leute,
habe da mal eine Frage: Wird der Chevrolet Camaro auch auf dem Pariser Autosalon dieses Jahr auf dem europäischen Markt eingeführt, und wenn ja, gibt es schon Hinweise was den Preis angeht?
Gruß Basti
Am 24. Juli 2010 um 22:43 Uhr
Basti,
Du bist eigentlich im Falschen Blog gelandet aber trotzdem hier deine Antwort:
Der Camaro soll Sommer 2011 nach Europa kommen und soll bis 50000€ kosten.
Gruß Vaan
Am 24. Juli 2010 um 22:50 Uhr
Hehe, damit bist du hier aber verdammt richtig ;o)
Hier wird importiert: camaro24.de/
Bzw. offiz. bei chevrolet.de/chevrolet-erleben/neuigkeiten/2010/neuigkeiten-2010-overview-news/news-details-2010-27.html
heisst es ja, “…In Europa werden Camaro Coupé und Cabriolet im Frühjahr 2011 in die Chevrolet-Produktreihe aufgenommen..”
Am 25. Juli 2010 um 15:24 Uhr
@Basti,
ich glaube persönlich nicht an die 50.000€ – vor allen nicht, wenn man sich anschaut, wie teuer der Camaro im US Markt ist – hier soll es die 425PS Version in erster Linie nur geben – d.h. SS oder SS2 – stimmen die Bezeichnungen? Die kosten in den USA 36t $ – Dann kommen theoretisch nur noch Transportkosten auf den Kunden zu, ich denke daher, dass 40.000€ realistischer sind als die bisherigen 50.000€ der US Importeure – diese kapitalistischen Schweine
Am 25. Juli 2010 um 16:22 Uhr
“..theoretisch nur noch Transportkosten”, soweit die Theorie halt ;o)
Die Erfahrung zu bish. Vgl/Importen von US-Fahrzeugen/Preisen aber..! Nicht zuletzt womöglich noch techn. Veränderungen für hiesige BAB-Verhältnisse ?!?
Und hat man nicht zuletzt auch (allg.) das Cockpit überarbeitet (?!), aber hier darf man wohl kaum unsere Erwartungen an optik/haptik als Maßstab anlegen (!)
Am 25. Juli 2010 um 20:19 Uhr
@Thomas – diese Schalter habe ich auch schätzen gelernt. Schon aus Gründen der Alleinstellung sollte Opel darauf nicht verzichten und im Zafira wieder anbieten.
Und tatsächlich hat sich mir nach einigen Fahrten im Astra die Anordnung der Schalter schnell erschlossen; besser als ein Menü allemal. Insoweit korrigiere ich meine erste Kritik auch bzgl. des Meriva!
Am 26. Juli 2010 um 19:27 Uhr
Jetzt geht diese ganz Tebatte schon wieder los. Lest mal auf autobild.de den Artikel “Wie schlecht geht es Opel wirklich”.
Dort wird alles so dargestellt, als wollte GM den Laden innerhalb von einem Jahr gegen die Wand fahren. Was haltet ihr davon? Gehört zwar eigentlich nicht in den Blog, aber muss halt mal wieder meine Sorgen los werden;)
Gruß Basti
Am 26. Juli 2010 um 20:38 Uhr
@ Basti: Laut einem “Experten” sollte man die Marke OPEL einstampfen und umlabeln um das beschädigte Image zu entsorgen. Was das bringen soll sei mal dahingestellt. Die Autos werden dadurch jedenfalls nicht besser als sie jetzt sind.
Vlt. ist das Thema aber eher was für Motor-Talk. Die Blogger wissen bestimmt auch nicht mehr als wir was noch so kommt.
Am 27. Juli 2010 um 08:53 Uhr
Nicht bange machen. Das Interview wurde schon am 6.7. veröffentlicht und hat mit den Zahlen rein gar nix zu tun. Der AB-Artikel ist reine VW-Werbung.
Am 27. Juli 2010 um 13:44 Uhr
Psycholog. Kriegsführung…;o)
Am 27. Juli 2010 um 13:45 Uhr
3 Experten, 4 Meinungen …
Am 9. August 2010 um 15:37 Uhr
Ich habe ja bereits in einem anderen Thread die Anzahl der Knöpfe bemängelt und ich stehe auch dazu.
Folgendes fand ich im Astra H besser: Bedienung des BC´s: Ein kleiner Taster am Lenkstockhebel, fertig.
Bedienung der Klimaautomatik: Einmal am mittleren Knopf drehen und somit 3 Knöpfe für Luft Unten/Mitte/Oben gespart.
Die Optik, Haptik und Bedienbarkeit der alten Bedienelemente auf dem Lenkrad fand ich besser.
Da die Schalter im Astra H über eine grössere Fläche auf der Mittelkonsole verteilt waren, wirkte das ganze etwas luftiger.
Aber alles Geschmackssache, wie bereits gesagt.
Dafür ist der neue Astra vom Ausendesign in seiner Klasse unübertroffen, da kommen selbst die sonst so schicken Italiener nicht mit.
Am 8. September 2010 um 11:52 Uhr
Hallo Herr THATE,
wie Sie zurecht sagen, ist in den letzten Jahren die Anzahl der Bedienschalter im Cockpit erheblich angewachsen. Aus meiner eigenen Erfahrung mit meinem INSIGNIA musste ich feststellen, dass ich bisher zu “faul” gewesen bin, mir die einzelnen Schalt- bzw. Tastfunktionen aus der grossen Fahrzeugbedienungsanleitung herrauszusuchen. So geht es bestimmt den meisten Kunden.
Ein kleiner, illustrieter Flyer als Beilage zur übergrossen Bedienungsanleitung könnte hier Abhilfe schaffen …
Am 8. September 2010 um 12:49 Uhr
Für das FlexSpace beim Meriva (-A) lag auch sowas bei.