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Michael Harder - 6. Juli 2010
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Einige Blog-Nutzer wundern sich, dass und wie wir Ingenieure mit unseren Wettbewerber-Kollegen umgehen. Nun, es macht durchaus Sinn und ist deshalb in der Branche auch Usus, sich für Abstimmungs- und Vergleichsfahrten, wie sie Markus Hofmann schildert, mit Referenzfahrzeugen auszuhelfen. Wenn wir die immer alle mieten oder gar kaufen müssten…
Diese bei aller Konkurrenz von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägten Kontakte pflegen wir auf verschiedenen Ebenen. Beispiel Fachtagungen: Kürzlich versammelte das 1. Internationale Münchner Fahrwerk-Symposium das Chassis-Know-how von Automobilherstellern, Zulieferern und Entwicklungsdienstleistern. Dazu kamen Vertreter von Hochschulen, Forschungsinstituten, Behörden und Verbänden. Hier informierten und diskutierten die Spezialisten verschiedener Disziplinen darüber, wie es in ihren Bereichen aussieht und wohin die Reise künftig geht. Natürlich kann ich dabei nicht jedem alles erzählen. Trotzdem taucht man tief genug in gewisse Themen ein, um selbst dazuzulernen.
Ich hatte schon den Eindruck, dass wir dem Publikum in München, unseren Kollegen aus aller Herren Unternehmen, ein paar interessante Einblicke und Erkenntnisse vermitteln konnten. Wir, das sind Sven Ohligschläger aus meinem Team, der Leiter Chassis Vorausentwicklung und Regelsysteme Dr. Veit Held als Moderator und meine Wenigkeit. Unser halbstündiges Referat behandelte „Die Hinterachse des neuen Opel Astra – Von der Konzeptauswahl bis zum Serieneinsatz“.
Ich will bloß hoffen, dass der Report für Hans Demant nicht komplett kalter Kaffee war. Unser Ex-Chef hier im ITEZ, jetzt GM-Vizepräsident für weltweite Produktrechte, hielt tags zuvor selbst einen so genannten Keynote-Vortrag beim Symposium: „Herausforderungen an die Fahrwerkabstimmung im Zeitalter globaler Lösungsansätze“. Sehr interessant, Herr Kollege.




Am 6. Juli 2010 um 18:35 Uhr
Ja, ich denke unabh. der Hersteller haben die Ingenieure da wohl respektvolleren Umgang + Austausch als so manche Autoforen und ihre Marken-Bebrillten dort…;o)
Und mit der Hinterachse vom Astra, da wird sich der Wettbewerb wohl ziemlich zähneknirschend seiner Defizite hierzu gezeigt haben (?..;o)
Am 6. Juli 2010 um 20:55 Uhr
Das Fahrwerk Konzept für den Astra J ist echt Genial.
Das System unterstützt die Sicherheit in Scharfen Kurven mit erhöten Tempo und Comfort. Nicht Umsonst baut Opel Sichere Autos und dazu Spritsparautos.
Wenn das Fahrwerk allgemein Comfortabeler wird. würde ich auch etwas drauf zahlen. Da Comfort für dieses Zeitalter sehr GROß geschrieben wird.
Da der Stress in der Arbeit/Unterwegs/Privat nurmehr zunimmt. Grund sind Termine, Hoher Leistungsdruck und Gesundheitliche Sorgen. Hoffe mal das es wie beim Astra G ein Comfot II Pack geben wird?
Am 6. Juli 2010 um 21:04 Uhr
mit der elektronischen verstellung ist doch schon das tour-prg ein comfort-modus, im Weiteren die AGR-Sitze prägend !
Und wenn ich von Terminen, hoher Leistungsdruck lese “in scharfen Kureven mit erhöten Tempo”,….jaja, wird dann alles auf der Straße “ausgelebt” und hat da aber so nix zu suchen !
Am 7. Juli 2010 um 08:45 Uhr
Dieser Beitrag zeigt einmal mehr, wie die Realität aussieht. Leider wissen das viele Autofahrer nicht und “fachsimpeln” mit der Markenbrille auf der Nase eine Menge Blödsinn zusammen, was sich die Motorpresse auch zu Nutzen macht. Die schreibt mindestens genauso viel Blödsinn und tut so, als ob. Im Endeffekt entscheidet der eigene Geschmack. Große Unterschiede gibt es zwischen den Autos m.E. nicht.
Am 7. Juli 2010 um 09:31 Uhr
Ketzerische Frage: Waren denn auch Abgesandte von der Motor-Presse Stuttgart oder vom Springer Verlag anwesend? Dann hätten sie mal über mehr zu schreiben als “premiummäßige Anmutung”.
Am 7. Juli 2010 um 13:34 Uhr
Selbst wenn, sie haben im entsprechenden turnus oberflächlich/wiederholend der üblichen standard-themen ein breites laienpublikum zu bedienen…
Den o.a. Vortrag gibt´s wohl hier im kostenpflichtigen download…
atzonline.de/Events/Vortrag/506.html
Am 7. Juli 2010 um 13:59 Uhr
@Lehmann Ich “fachsimpel” zwar nicht mit der Markenbrille aber ich muß zugeben das ich geglaubt habe das in der Automobilbranche alles Top Secret ist aber man sieht das es eben nicht so ist. Wieder was dazu gelernt.
Am 7. Juli 2010 um 15:05 Uhr
Mich würde einmal interessieren, ob Designer sich auch bevorzugt Wettbewerber anschauen und hier und da einige Designideen mit verwenden oder ob da eine Art Patent greift. Denn Anregungen gerade im Innenraumbereich wären ja hier und da interessant.
@Interieurdesigner für Materialwahl: Wie wird die Wahl des richtigen Materials, bzw. der richtigen Optik festgelegt? Wieso wirken manche Materialien wertiger als andere?
Am 7. Juli 2010 um 15:55 Uhr
@ralle: das kuriose ist ja schon im zulieferbereich, die arbeiten gleich für div. konkurrenten. da liefert man ein prototypendach von F-…nach hambach (smart) oder ein anderes mal was nach WOB…
Und der Pool-Austausch von Serienkomponenten (-Autos), Motoren, Getrieben etc. ist ja auch viel praktischer als wie schon o.a. mieten+kaufen. So fährt man dem einen Hersteller das in die Tiefgarage und dem anderen dann dafür…anschließend “Z ! Z !”..;o)
@Josh: Im Design gibt´s ja seit geraumer Zeit auch solchen Patent-Gebrauchsmuster-Schutz um sich wohl allzu übler Abkupferei in der (westl.) Welt zu erwehren…mitunter sind die eingereichten Skizzen/Auszüge hieraus auch mal Quelle von erlkönigbildern…;o)
Und was die Armaturenträger im Untergrunde alle so ziemlich eint, wird erst durch dünne folien etc. mit entspr. Optik/Haptik aufgewertet. Wenn´s die Kosten-Abteilung freigibt und der Einsatzort es zulässt…;o)
Am 7. Juli 2010 um 16:53 Uhr
@ Josh: Das würden wir auch gerne mal wissen. Deshalb gehen wir demnächst mit einem Fragenkatalog “bewaffnet” auf unsere Spezialisten aus dem Bereich “Color & Trim” zu.
Am 8. Juli 2010 um 12:29 Uhr
Man fragt sich allerdings, warum dann im Insignia oder anderen höherklassigen Fahrzeugen aufwändige Mehrlenkerkonstruktionen verwandt werden, wenn die Verbundlenkerachse mit Wattgestänge so viele Vorteile bietet…
Am 8. Juli 2010 um 12:59 Uhr
@Lehmann: Ich denke, da die Verbudnlenkerachse mit dem Wattgestänge speziell für den Astra entwicklet wurde, war diese technische Lösung für den Insignia noch nich serienreif, bzw andere Faktoren die eine Rolle spielten.
Am 8. Juli 2010 um 15:19 Uhr
@OPEL PR: Eine Frage hätte ich zu den Punkt Prominente sagen ja zu OPEL- haben sich die genannten Promis “von sich aus für einen OPEL entschieden” oder sind sie als Testimonials engargiert?
Am 8. Juli 2010 um 16:35 Uhr
Na ja, ich frage mich, inwieweit die Vorteile das gesamte Leistungsspektrum von heutigen Hinterachsen umfassen. Der Verbundlenker ist leichter und platzsparender. Aber er ist auch, da gibts nichts dran zu rütteln, eine Halbstarrachse. Während der Sturz beim Einfedern unverändert bleibt (wobei auch dies wieder auf die Auslegung der Längslenkeraufnahme /-lager ankommt), was durchaus Vorteile bietet, federn die Räder jedoch nie ganz unabhängig voneinander. Das Wattgestänge kompensiert diesen Komfortnachteil allerdings merklich, da die genannen Lager sowie das U-Profil weicher ausgelegt werden können. Dennoch eine absolute Entkopplung ist bei diesem Achsprinzip nicht machbar. Ich denke grundsätzlich wäre sogar die Kombination mit einem von den ungefedrten Massen entkoppelten Antriebsstrang à la dem “De Dion-Patent” machbar. Aber ich hätte da schon gerne mal eine Antwort drauf. Ich denke, wir werden nie einen 5er, einen E oder einen A6 oder höher, geschweige denn einen Insignia mit dieser Hinterachskonstruktion erleben.
Am 8. Juli 2010 um 16:53 Uhr
@Josh
So neu ist das Wattgestänge speziell für den Astra entwicklet auch nicht ! Es wurde bereits in den 70er von Opel Tuner
Klaus Steinmetz u. Irmscher im Commodore C verbaut !
Die anderen Faktoren : Für Insignia ist Allrad möglich,
für den Asta J nicht !
Zum Astra GSI in der neue AZ werden für den 2,0 Turbo 220-230 PS genannt !
Für Astra GTC als OPC 250-280 PS ! Um GTI fahrer zu Schocken ?
An Astra Marketing :
Ist ein Astra OPC Sports Tourer möglichst mit LPG Option nicht langsam überfällig ???
Am 8. Juli 2010 um 20:04 Uhr
Naja, neben den technischen Aspekten zum Aufwand an der Hinterachse darf man ja auch nicht vergessen, das Medien+Marketing => der Ruf/techn. Kompetenz/dem laienhafte Kunden damit suggeriertes auch befriedigt sein will. Und damit spätestens ab Mittelklasse aufwärts der Aufwand so manches verlangt oder halt auch schon darunter und wenn nicht, Schelte um der “geliebten” Marken-Hetze wegen …
Am 8. Juli 2010 um 21:44 Uhr
@Moderator Da stell ich meine Frage eben hier noch einmal
wann können wir hier im Blog uns über den ersten Beitrag des GTCs freuen???
Am 9. Juli 2010 um 11:55 Uhr
@ ralle: Es heißt ja, dass steter Tropfen den Stein höhlt. Das bedeutet aber nicht, dass neben Marmor, Stein und Eisen auch unsere Dämme brechen.
Am 10. Juli 2010 um 08:05 Uhr
was is das den für ne scheis Antwort.
Am 10. Juli 2010 um 09:54 Uhr
Na ! Na ! Wer wird denn gleich so vulgär.
Erwartet doch bitte hier nicht mehr als das es Marketing + Co zulassen (!), bzw. hier schreiben Ing. in ihrer Freizeit !
Oder nennt alternativ mal andere Marken wo vorab jeglicher offiz. Vorstellungen auf direktem Wege mehr kommt !
Am 10. Juli 2010 um 11:26 Uhr
@Alex: schade, dass es hier keine Mindestgrenze für Intelligenz gibt, dann hätte sich dein Kommentar gar nicht erst hierher verirrt.
Bin gespannt auf den GTC…
Am 10. Juli 2010 um 12:12 Uhr
@ didi: nun, dr A6 wurde bis zum Jahr 2002 mit einer gewöhnlichen Koppellenkerachse ausgerüstet.
@ Eco Driver: stimmt so nicht ganz. Nach dem De Dion-Prinzip ist auch ein Antriebsstrang bei diesem Achstyp möglich. Denn hierbei ist der Antriebsstrang von der Achskonstruktion entkoppelt. Das Prinzip ist anwendbar auf die Starrachse, Koppellenkerachse oder die Verbundlenkerachse. Beim Smart kommt dieses Prinzip auch zum Einsatz. Da ist die Hinzterachse angetrieben. Sie entspricht im Grunde einer Verbundlenkerachse.
Am 10. Juli 2010 um 12:19 Uhr
@ Alex: Ich denke, dass DEINE Antwort in keinster Weise dessen würdig ist, was hier auf freiwilliger Basis an Dienst geleistet wird. Das Zollen angemessenen Respekts und ein Verständnis für die Blogregeln wären deutlich angebrachter. Da steht nämlich unter anderem, dass für Fragen nach Erscheinungsdaten etc. der FOH zuständig ist und von der Ingeneursseite diesbez. keine Antworten zu erwarten sind. Und dennoch nimmt man sich hier die Zeit, mit dem Zaunpfahl zu winken.
Am 10. Juli 2010 um 13:06 Uhr
Also ich hab über den Kommentar vom Moderator köstlich gelacht und schon allein deswegen finde ich den Kommentar vom Mod absolut gerechtfertigt
Und wenn man aus dessen Kommentar die Antwort nicht erlesen kann – nun, tut mir leid, aber man kann ja nachfragen :->
Ich hoffe nur, dass die Betreiber des Blogs über solche Kommentare stehen
Am 10. Juli 2010 um 13:24 Uhr
@Lehmann: Ok, wieder was dazu gelernt !
Am 10. Juli 2010 um 19:17 Uhr
@Alex Ich bitte dich solche Kommentare in Zukunft zu unterlassen, niemand möchte hier das wir auf das Niveau von Motor Talk kommen wo es des öfteren vor allem im Opel Bereich zu derartigen Entgleisungen kommt.
Du darfst nicht vergessen das die ganzen Opelleute die hier posten das in ihrer Freizeit machen und ein wenig Dankbarkeit können wir den Entwicklern schon zollen indem wir wenigstens den Leuten mit Respekt entgegen treten und auf einer sachlichen Ebene uns unterhalten.
Mir war schon klar als ich meine Frage gestellt habe das ich keine verbindliche Aussage bekomme, ich wollte halt nur mal vorfühlen.
Am 12. Juli 2010 um 08:45 Uhr
haltet mal den Ball flach Leute, und ralle der satz war auch einfach nur dahin gesagt, also wie Sie schon meinen dann hattest Sie ihre Frage auch lassen können da wir ja wissen das nichts drauf kommt, also kann ich auch was dummes sagen. danke
Am 12. Juli 2010 um 15:22 Uhr
Ob Deine Antwort dumm war, will ich bewusst nicht kommentieren Alex. Aber sie war aus meiner Sicht durchaus vulgär und nieveaulos, das hier eigentlich doch ein gewisser Umgang und Sprachstil üblich ist, zu dem Deine Reaktion nun wirklich nicht passt.
Am 12. Juli 2010 um 20:48 Uhr
Alex: Das Dumme ist nur: Worte sind wie Federn: einmal in den Wind geblasen, kann man sie nicht mehr einfangen. Es heißt nichgt umsonst, dass die menschliche Zunge wie ein zweischneidiges Schwert ist. Von daher sollte man schon gar nicht igendetwas so dahinsagen…. Wahrhaftig währe es, den Fehler einzugestehen und nicht noch so eine fadenscheinige Begründung hinterzuschieben… Was ist das für eine Benehmen….
Wie sieht es eigentlich in Bezug auf die Elastokinematik bei der Astrahinterachse aus? Spielt das bei einem Verbundlenker eine Rolle?
Am 12. Juli 2010 um 21:33 Uhr
@Alex In letzter Zeit gab es einige Erlkönigbilder und Videos vom GTC, nur mal kurz zur Info warum ich meine Frage gestellt habe.
Am 13. Juli 2010 um 16:31 Uhr
At you here can and sell Opel, and in Russia only promise – the factory makes nothing, money from buyers has collected for some months forward. Dealers are engaged in a deceit. Where management GM looks?
Am 13. Juli 2010 um 17:55 Uhr
also wenn das stimmt ist das hart :-/
Am 5. August 2010 um 22:57 Uhr
Wenn man die Hintergünde kennt wie bei GM (und Opel) Fahrzeuge entwickelt werden und im Vergleich dazu weiss wie das bei Wettbewerbern wie z.B. im VW Konzern abläuft, dann muss man festhalten: Die Jungs in Rüsselsheim liefern einen verdammt guten Job ab. Die Fahrzeuge sind trotz allen Unkenrufen top und wer soviel Knüppel der Konzernmutter zwischen die Beine geworfen bekommt – Angefangen von der Definition der Modellstrategie, über Entwicklungsverantwortungen und Design- und Stylingfreiheiten bis hin zu Verkaufsverboten auf eigentlich wichtigen Vertriebsmärkten – und trotzdem immer noch (bzw. wieder) so gute Auto baut – der muss eine verdammt gute Mannschaft am Start haben.
Und noch eine Bemerkung an die Fraktion der “Marken-Bebrillten”: Was nützen dem Kunde perfekte Spaltmasse im 1/10mm Toleranzbereich im Bereich des unteren Fussraumes wenn Motoren durch Frost krepieren, Luftmassenmesser offiziell als Verschleissteile gelten oder platzende ABS Steuerblöcke plötzliche 100% Bremsausfälle verursachen?
Gruß
Der, der alle Marken fährt.
Am 6. August 2010 um 10:17 Uhr
Jaja, manchmal waren da schon so “Kunststücke” erforderlich um z.B. auch einen Calibra durchzuboxen.
Mal schaun was sie in Zukunft zu solchen Extravaganzen noch zum rollen bringen..;o)