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Bernd Winter - 28. Mai 2009
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Wenn unsere Marketing-Kollegen Kunden fragen, an welchen Kriterien sie die Qualität eines Autos messen, findet sich ein simples „Plopp“ stets in der Spitzengruppe: Das Türschließgeräusch. Fast jeder hat die gleiche Erwartung: Es sollte nicht zu laut sein, sich dumpf und satt anhören und darf keine scheppernden oder nachklingenden Nebengeräusche haben. Was so eindeutig klingt, ist für uns Entwicklungsingenieure eine Herausforderung – und der erste Schritt ist der schwerste. Wir müssen diese Anforderungen in die Sprache der Physik übersetzen, denn eine zielgerichtete Entwicklung ist nur mit Hilfe von objektiv nachprüfbaren Messwerten erfolgreich.
Wir setzen ein Verfahren ein, das sich auf zwei Parameter – die Lautstärke und den Klang – konzentriert und dafür auf psychoakustische Größen wie „Loudness“ und „70% Frequency Limit“ zurückgreift. Beim Insignia haben wir diese Methode erfolgreich eingesetzt, und jetzt haben wir schöne Fortschritte bei der Entwicklung des neuen Astra erzielt – und das, obwohl wir mit dem aktuellen Modell durchaus nicht unzufrieden waren.
Hier das Ganze für die Ohren:
Türschließgeräusch aktueller Astra typisch, Audio-Datei im .wav-Format:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Türschließgeräusch Status neuer Astra, Audio-Datei im .wav-Format:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Es wird unser Geheimnis bleiben, wie diese Verbesserungen zu erreichen sind. Aber etwas kann ich doch verraten: Es kommt insbesondere darauf an, den mechanischen Bewegungsablauf im Schloss für akustische Belange zu optimieren und die Abstrahlung des Schalls durch das Türblech zu reduzieren.














