Monatsarchiv für März 2009

Hallo – anlässlich meines ersten Beitrags im Blog möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Markus Hofmann, Ingenieur im Team Energy and Drive Quality für den neuen Astra. In meinem Tätigkeitsbereich geht’s, wie bei Insignia-Blogger Alex Regné Gläser, um Performance und Verbrauch unseres neuen „Babys”. Ich nenne dieses „Produkt” nicht ohne Grund “Baby” – schließlich ist dieses Projekt mein Einstieg in die Berufswelt. Nach meinem Studium im Fachbereich Mechatronik begann ich vor einem Jahr bei Opel als Ingenieur, zuständig für Fahrleistung, Verbrauch und Abgas.

Zum „Baby”: Allzu gern wäre ich mit dem Auto ohne Tarnung unterwegs. Nicht nur, weil der Astra wirklich schön geraten ist und es bestimmt Spaß machen würde, mal ein paar Stimmen und Blicke einzufangen. Wichtiger noch: Diese ganzen Aufkleber und Maskenteile erschweren unsere Leistungsmessungen. Ein Beispiel: Die intern „Micky-Maus-Ohren” getauften Tarnungen über den hinteren Radläufen verringern die Höchstgeschwindigkeit um mindestens 5 km/h. Ohnehin müssen wir in dieser Phase mit dem Gasfuß vorsichtig umgehen. Wir wollen doch nicht, dass uns die Ohren um die Ohren fliegen…

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Erlkönig neuer Opel AstraHallo, ich bin Uwe Müller, Chefdesigner des neuen Opel Astra.

Der Countdown läuft. Wir haben, das sage ich hier mal ganz unbescheiden, ein tolles Auto entworfen und fiebern dem Tag entgegen, an dem es das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert wird. Geplant ist die Weltpremiere im September auf der IAA in Frankfurt.

In diesem Blog will ich gemeinsam mit meinen Kollegen aus dem Astra-Team erzählen, wie das Auto entstanden ist, was wir getan haben und in den kommenden Monaten noch tun, um die vierte Astra-Generation zur Serienreife zu bringen.

Natürlich können wir im Blog nicht voranpreschen und jetzt schon alle Geheimnisse rund ums Auto lüften. Wir wollen aber versuchen, einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und unsere Arbeit ein wenig transparenter zu machen. Bei den Kollegen, die in den vergangenen Monaten über den Insignia gebloggt haben, klappte das ja auch ganz gut. Die haben sich übrigens über die vielen Kommentare und Rückmeldungen gefreut – wäre schön, wenn wir da anknüpfen könnten.

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